GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Schwerpunkte in Bulgarien

Nachdem Bulgarien noch im Winter 1996/97 eine schwere Wirtschafts- und Bankenkrise zu bewältigen hatte, kann die Industrie des Landes mittlerweile überdurchschnittliche Zuwachsraten von mehr als sieben Prozent (2003) vorweisen. Auch erste Erfolge beim Abbau der Arbeitslosigkeit sind zu verzeichnen. Die Arbeitslosenquote konnte in drei Jahren von 19 auf 13 Prozent gesenkt werden. Der Anteil des Privatsektors an der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung hat stark zugenommen und beträgt heute mehr als 75 Prozent.

Verzögerungen der Strukturreformen sind im Energie-, Transport-, Gesundheitssektor und der Gemeindefinanzierung (fehlende dezentrale Finanzierungsstrukturen) feststellbar.
Die Herausforderungen zur weiteren Entwicklung des Privatsektors liegen heute in der Verbesserung des allgemeinen Investitionsklimas und der Bereitstellung langfristiger Finanzierungsmöglichkeiten.

Möglichkeiten der Technischen Zusammenarbeit  werden in enger Anlehnung an die EU-Förderprogramme in einer gezielten Mittelstandförderung gesehen. Die nahezu ausschließlich klein- und mittelständische bulgarische Wirtschaft ist dem europäischen Wettbewerbsdruck ungeachtet bisheriger Fortschritte noch nicht ausreichend gewachsen. Hier setzt die Unterstützung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit  ihren Projekten und sektorübergreifenden Programmen an.

Marktszene in Bulgarien

Marktszene in Bulgarien. © GTZ 2004.
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