GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

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Tel.: +49 30 408190-132
Fax: +49 30 40819022-132
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Fördermaßnahmen zugunsten der deutschen Minderheit in Zentralasien

Das seit 1993 laufende Programm für nationale Minderheiten zielt auf die Verbesserung des Lebensumfeldes der deutschstämmigen Bevölkerung in den Staaten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion (GUS). Es soll der deutschen Minderheit eine Alternative zur Aussiedlung in die Bundesrepublik Deutschland bieten und die Selbstorganisation der deutschen Minderheit unterstützen.
Auftraggeber sind das Bundesministeriums des Inneren und das Bundesverwaltungsamt.

Die Bundesregierung fördert im Rahmen des Programmes seit 2007 schwerpunktmässig:

  • die Arbeit in Begegnungsstätten;
  • außerschulischen Deutschunterricht;
  • die Kinder- und Jugendarbeit;
  • die Eliteförderung;
  • humanitäre und soziale Hilfe.

Alle Fördermaßnahmen orientieren sich am Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe und schließen das nichtdeutsche Umfeld ein.

Das Programm nationale Minderheiten und die zwischenzeitlich generell verbesserten Zukunftsperspektiven in den GUS-Staaten bewegen immer mehr Angehörige der deutschen Minderheiten, in ihrem Herkunftsland zu verbleiben. Dennoch bedarf die deutsche Minderheit auf absehbare Zeit weiterhin der deutschen Unterstützung, um ihre Perspektiven weiter zu verbessern. Angesichts abnehmender Haushaltsmittel des Bundes werden Eigeninitiative und eigenes Engagement der Betroffenen dabei immer notwendiger. Ein wesentliches Augenmerk wird deshalb auf die nachhaltige Wirkung aller Maßnahmen gelegt.

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