GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

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Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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GIZ Weltweit > Asien und Pazifik > Vietnam > Schwerpunkte > Umwelt und nachhaltige Ressourcen

Umweltpolitik, Schutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen einschließlich Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung

Vietnam gehört zu den am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffenen Ländern weltweit. Meeresspiegelanstieg, häufigere und stärkere Stürme sowie die Versalzung landwirtschaftlicher Böden wirken sich negativ auf die wirtschaftlichen Lebensgrundlagen der ländlichen Bevölkerung, beispielsweise die Reisproduktion, aus. Notwendige Anpassungsmaßnahmen übersteigen Leistungsfähigkeit und Ressourcen lokaler Behörden und der Bevölkerung. Wirtschaftlicher Druck und Armut begünstigen eine nicht nachhaltige Ressourcennutzung zusätzlich. Im Zuge des Klimawandels sieht sich Vietnam auch mit Herausforderungen im Küstenzonenmanagement konfrontiert.

Vietnams Wirtschaftswachstum war in den vergangenen Jahren mit schnellen strukturellen Veränderungen verbunden, bei denen Umweltschutzaspekte häufig in den Hintergrund gedrängt wurden. Die armutsbedingte Übernutzung vietnamesischer Ökosysteme droht langfristig zu einer irreversiblen Zerstörung natürlicher Ressourcen zu führen. Dies gilt besonders für Wälder, Böden und Wasser. Zudem kommt es durch das rasante Bevölkerungswachstum zu infrastrukturellen Engpässen. Unter anderem ist die Entsorgung von Abwasser und Abfall unzureichend und die Verkehrssituation, vor allem in den Großstädten, wird immer problematischer.

Partner der GTZ auf nationaler Ebene ist das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (Ministry of Agriculture and Rural Development – MARD). Durchführungspartner sind lokale Behörden und Verwaltungen. Die übergreifende Zusammenarbeit mit anderen Gebern spielt beim Umweltschutz, der Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen sowie bei der Armutsbekämpfung eine zentrale Rolle.

Unterstützt durch GTZ und andere Geber haben die Reforminitiativen positiven Einfluss auf die nationale und kommunale Politik sowie auf die administrativen Strukturen für ländliche Entwicklung und Umweltschutz. Verbesserte Ansätze für Landnutzungsplanung, Flächenwidmung, Umweltstandards und integrierte agro-forstliche Konzepte sowie bei der Neuorganisation staatseigener Betriebe und der Klärung rechtlicher Zuständigkeiten fördern den sozioökonomischen und ökologischen Fortschritt in ländlichen Räumen. Das Programm der GTZ zur Stadtentwicklung umfasst ein Vorhaben zur Abwasser- und Abfallentsorgung, in dem das nationale Bauministerium und lokale politische Instanzen beraten werden. Die Investitionen in zunächst sechs Provinzhauptstädten sollen 2011 abgeschlossen sein. 2010 werden weitere Städte in das Programm aufgenommen und das Projekt soll auf eine umweltorientierte Stadtplanung sowie den Aufbau eines modernen Stadtbussystems in der Großstadt Danang ausgeweitet werden.

In den Projekten der GTZ werden vor Ort gewonnene Erfahrungen mit der Planung auf Ministerialebene verbunden. Durch die Mitarbeit in übergreifenden Arbeitsgruppen und Ausschüssen wird internationales und vietnamesisches Fachwissen zusammengeführt. Staatliche und private Partner in Vietnam haben auf diese Weise Zugang zu internationaler Expertise und zu Erfahrungen, um die Herausforderungen für das Land bessern meistern zu können.

Mehr über die Arbeit und Ziele der GTZ in Vietnam erfahren Sie hier:


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