Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Unterstützung der Mekong River CommissionProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Unterstützung der Mekong River Commission beim Aufbau eines Systems zum wirkungsorientierten Monitoring
AusgangssituationDie Mekong River Commission (MRC) hat das politische und fachliche Mandat eine kooperative, unter den Anrainerstaaten abgestimmte und nachhaltige Nutzung der Ressourcen des Mekong-Beckens voranzutreiben. Die Kommission hat sich in der Praxis als Plattform für Wissen, Ausbildung und Standardentwicklung im Bereich des grenzüberschreitenden Managements von Wasser und den damit zusammenhängenden natürlichen Ressourcen bewährt. Dennoch gelingt es ihr bislang nicht immer, den Mitgliedsländern und Entwicklungspartnern zufriedenstellend Rechenschaft darüber abzulegen, ob und inwieweit sie ihre Ziele erreicht. Insbesondere die noch schwach entwickelte Orientierung an Effektivität und Wirkungen beeinträchtigen die Identifikation der Mitgliedsländer mit der MRC sowie die Bereitschaft der internationalen Gemeinschaft, die Kommission weiter finanziell zu unterstützen. Die Erfolgskontrolle der MRC beschränkt sich bisher im Wesentlichen darauf, den Umsetzungsgrad geplanter Aktivitäten zu erheben, definierte Outputs zu erbringen und den Mittelabfluss zu sichern. Vor diesem Hintergrund sowie der allgemeinen Verpflichtung zu Aid Effectiveness hat sich die Kommission zur Einführung eines wirkungsorientierten Monitoringsystems entschlossen. Gemeinsam mit der australischen Organisation AusAID unterstützt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dessen Aufbau. ZielDie verschiedenen Organisationseinheiten der Mekong River Commission verstehen Konzept und Techniken des wirkungsorientierten Monitoringsystems und nutzen sie, um die Effektivität der Organisation zu erhöhen. VorgehensweiseDas Projekt berät die MRC beim Design des Monitoringsystems, bei seiner versuchsweisen Einführung in verschiedenen Programmen der MRC und bei der Rückübermittlung der Erfahrungen an die verantwortliche Steuerungsgruppe (System Development Team). Weiterhin werden Entscheider, Manager und MRC-Experten zu Konzept und Anwendung von wirkungsorientiertem Management geschult. Das Projekt berät die MRC auch zur Möglichkeit, das Monitoringsystem für die Erstellung des strategischen Fünfjahresplans (2011–2015) zu nutzen. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeZur Einbettung der Wirkungsorientierung in den operativen Kontext hat die MRC ein Performance Management System (PMS) eingerichtet und damit ein auf ständige Verbesserung der Organisation ausgerichtetes Managementinstrument geschaffen. Rahmenrichtlinien zur Darlegung der Ziele und Strategien des Systems wurden vom MRC-Sekretariat erarbeitet, mit den Mitgliedsländern abgestimmt und vom Fachausschuss (Joint Committee) abgenommen. Ein umfassendes Dokument zur Klärung der Rollen und Verantwortlichkeiten der verschiedenen Organe und Arbeitseinheiten der MRC wurde vom Sekretariat erstellt und wird jetzt in das Organigramm übersetzt. Alle neu geplanten Projekte und Programme berücksichtigen bereits die Prinzipien der Wirkungsorientierung; entsprechende Programmdokumente wurden erarbeitet. In der regelmäßigen Berichterstattung wird steigender Wert auf Wirkungsorientierung gelegt. Die weitere Präzisierung und Abstimmung der Instrumente sowie die in 2011 geplante Anwendung des Systems zur halbjährigen Fortschrittsevaluierung der Programme wird dazu beitragen, ein von der Mehrheit getragenes Verständnis über das Performance Management System zu verankern. Bei der Erarbeitung des strategischen Fünfjahresplans (2011–2015) hat die MRC ein besonderes Augenmerk auf Wirkungsorientierung gerichtet. Die Diskussionen zum konzeptionellen Rahmen des strategischen Plans haben gezeigt, dass die Mehrzahl der Beteiligten die Grundzüge des wirkungsorientierten M&E (Monitoring und Evaluierung) versteht und die Wirkungsorientierung gemeinhin als sinnvoll erachtet. Dies ist eine gute Voraussetzung und unabdingbare Basis, um das System in Zukunft zur Steuerung der Programme sowie des strategischen Plans zu nutzen. |