Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Initiative Stadtentwicklung für AsienProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Initiative Stadtentwicklung für Asien
Ausgangssituation
Wenn die Entwicklung von Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit in den nächsten zwanzig Jahren unvermindert fortschreitet, müssen sich asiatische Städte auf die voraussichtliche Zunahme ihrer Bevölkerung um insgesamt eine Milliarde Menschen einstellen. Die Städte müssen deshalb ihre Infrastruktur ausbauen und die zur Versorgung der zusätzlichen Menschen notwendigen Dienstleistungen vorhalten. Die größten Probleme sind dabei fehlende oder qualitativ unzulängliche städtische Dienstleistungen sowie eine nicht ausreichende Infrastruktur. Die klassischen Top-Down-Strategien der Stadtentwicklung haben dazu geführt, dass viele Städte nicht über die Kapazitäten verfügen, um komplexe Tätigkeiten wie die Entwicklung von Projekten und finanzielle Strukturierungsmaßnahmen eigenständig durchzuführen. Zur Entwicklung angemessener Lösungen müssen die Stadtverwaltungen zunächst etliche Hindernisse und Engpässe beseitigen. Dabei sind insbesondere zwei Punkte problematisch: die Finanzierung der neuen Infrastruktur sowie die Fähigkeiten der Institutionen im Hinblick auf die strategische Planung der vorgesehenen städtischen Investitionen. Die Stadtentwicklungsinitiative für Asien (Cities Development Initiative for Asia – CDIA) wurde ins Leben gerufen, um mittelgroße Städte bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen. ZielDie institutionellen Fähigkeiten der asiatischen Städte wurden verbessert. Sie sind in der Lage, die für eine nachhaltige Stadtentwicklung notwendigen Investitionen in die öffentliche Infrastruktur zu tätigen und dabei verschiedene Ziele in den Bereichen Umweltschutz, Armutsminderung, gute Regierungsführung und Gleichstellung der Geschlechter zu berücksichtigen. Vorgehensweise
Die Stadtentwicklungsinitiative (CDIA) unterstützt die Städte mit innovativen Strategien und Instrumenten dabei, im Rahmen ihrer bestehenden Stadtentwicklungspläne sinnvolle Investitionsmöglichkeiten zu identifizieren und die entsprechenden Projekte umzusetzen. Dabei stehen einer oder mehrere der folgenden Bereiche im Mittelpunkt:
Zur Förderung dieser Aktivitäten in den Städten arbeitet CDIA direkt mit den Stadtverwaltungen und nationalen Organisationen, die das Stadtmanagement unterstützen, zusammen. Die Initiative bietet neben Fachwissen, verschiedene, am Bedarf der jeweiligen Stadt ausgerichtete Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau:
Wirkung – Was bisher erreicht wurdeAuf Grundlage der von der CDIA geförderten Machbarkeitsvorstudien haben verschiedene Finanzierungspartner (hauptsächlich die ADB und die KfW Entwicklungsbank) bis Ende 2010 die sich jetzt anschließenden Projektentwicklungsphasen für zwölf Infrastrukturprojekte in neun Städten übernommen. Dabei werden im Rahmen dieser Maßnahmen schätzungsweise rund 2,3 Milliarden US-Dollar in die strategische Infrastruktur der Projektstädte fließen. Im Rahmen der für diese Kommunen erstellten Machbarkeitsvorstudien wurden zahlreiche Bereiche untersucht, darunter der öffentliche Nahverkehr, die Abfallentsorgung, die Abwasserentsorgung und der Umgang mit Überschwemmungen. Die momentan in Planung befindlichen Investitionen zielen hauptsächlich auf eine Verbesserung der Umweltsituation ab, während Armutsminderung, gute Regierungsführung und der Umgang mit dem Klimawandel Nebenaspekte sind. Die durch die CDIA geförderten Kommunalverwaltungen sind jetzt in der Lage, sich neue Finanzierungsquellen für ihre städtischen Infrastrukturprojekte besser zu erschließen. Zu den Finanzierungsquellen zählen insbesondere internationale Institutionen und die Privatwirtschaft. Beispiele für innovative Finanzierungsmöglichkeiten unter Nutzung von Entwicklungspartnerschaften mit privaten Unternehmen bieten die Städte Banda Aceh (Indonesien), Iloilo (Philippinen) und Faisalabad (Pakistan). Katmandu (Nepal), Pakse (Laos) und Guiyang (China) haben zur Verbesserung ihrer Entwicklungsplanungsprozesse auf den Project Programming and Prioritisation Toolkit (Instrumentarium für Projektplanung und -priorisierung) zurückgegriffen. Die kommunale Volksregierung von Schanghai (China) arbeitet mit der CDIA am Aufbau des Shanghai International Centre for Infrastructure Finance (Internationales Zentrum für Infrastrukturfinanzierung Schanghai). Diese Einrichtung soll gemeinsame Aktivitäten zur Förderung von Investitionen in die städtische Infrastruktur in Asien und im Pazifikraum unterstützen. Downloads
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