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Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Die philippinisch-deutsche Entwicklungszusammenarbeit im Schwerpunkt “Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung” stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen – vor allem der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) – und fördert nachhaltige Beschäftigung.

Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Philippinen wird durch externe und interne Faktoren eingeschränkt: Nicht ausreichend transparente Finanzpolitik, mangelhafte Infrastruktur und unzureichende Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Privatsektors sind Kernprobleme, die im regionalen Vergleich zu einer schwachen wirtschaftlichen Leistung geführt haben.

Das wirtschaftliche Wachstum reicht nicht aus, um die Bedürfnisse einer schnell wachsenden Bevölkerung zu befriedigen und die steigende Zahl von Arbeitssuchenden in Beschäftigung zu bringen. Unterbeschäftigung und Arbeitslosigkeit schränken die soziale und wirtschaftliche Teilhabe eines immer größeren Teils der Bevölkerung ein und schaffen andauernde Armut.

Die philippinisch-deutsche Entwicklungszusammenarbeit begegnet dieser Herausforderung mit mehreren Ansätzen, welche die Wettbewerbsfähigkeit von kleinsten, kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) stärken und die nachhaltige Beschäftigung fördern. Die Konzentration auf KMU ist sinnvoll, weil zu ihnen mehr als 90 Prozent aller Unternehmen auf den Philippinen gehören. Sie beschäftigen zwar 70 Prozent der arbeitenden Bevölkerung, tragen aber nur 32 Prozent zur nationalen Wertschöpfung bei.

Ansätze der Unterstützung durch die GTZ sind:

  • Stärkung der Kreditvergabe an KMU
  • Förderung von Märkten für Unternehmensberatungen
  • Unterstützung von Trainingsanbietern
  • Verbesserung des regulativen Umfelds auf städtischer und nationaler Ebene
  • Einführung ökologischer Managementpraktiken in Wirtschaftszonen
  • Ausbau der wirtschaftlichen Integration zwischen Brunei, Indonesien, Malaysia und den Philippinen
  • Unterstützung in der Handelspolitik und -förderung


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