Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Förderung des Privatsektors im ländlichen RaumProgrammkurzbeschreibung
Bezeichnung: Förderung des Privatsektors im ländlichen Raum
AusgangssituationDie wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Kambodschas ist stark belastet durch das kollektive Trauma von fast dreißig Jahren Krieg und kriegsähnlichen Zuständen, in denen die gesellschaftliche Ordnung sowie die wirtschaftliche Basis des Landes weitgehend vernichtet wurden. Seit 1993 hat sich die wirtschaftliche Lage zunehmend stabilisiert. Die Ausgangsbasis für dieses Wachstum ist jedoch extrem niedrig und beruht fast ausschließlich auf dem Wachstum des Tourismus sowie der Textil- und Bauindustrie. Zu den größten Hindernissen für ausländische und auch inländische Investitionen gehören ein unterentwickeltes Rechtssystem, ein öffentlicher Dienst, der Dienstleistungen nur in begrenztem Umfang bereit stellen kann und in dem Korruption zum Teil immer noch systemische Züge trägt, sowie eine unzureichende Infrastruktur und ein begrenzter Binnenmarkt. Ein zentrales Problem ist die extreme Armut auf dem Land. ZielDie Beschäftigungs- und Einkommenssituation von Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KKMU) in ausgewählten ländlichen Regionen ist nachhaltig verbessert. Durch eine verstärkte Teilnahme am Wirtschaftsleben gelingt es der ländlichen Bevölkerung, ihre Einkommens- und Lebensbedingungen eigenständig und langfristig anzuheben. VorgehensweiseIm Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert die GTZ die kambodschanische Privatwirtschaft seit 2005. In den ländlichen Regionen werden drei Komponenten verfolgt:
Wirkung – Was bisher erreicht wurdeDer Unternehmerverband Phnom Penh Small and Medium Industry Association (PSMIA) hat mit Unterstützung durch das Programm mehrere marktorientierte Messen in der Hauptstadt Phnom Penh organisiert. Dadurch entstand eine regelmäβige Plattform für in Kambodscha hergestellte Produkte. Durch regionale Förderung insbesondere in Wertschöpfungsketten mit hohem Frauenanteil konnte eine erste Verbesserung der Beschäftigungs- und Einkommenssituation in ländlichen Gebieten erreicht werden. Durch die Verbreitung von 800 kommerziellen Mobilfunkzellen im ländlichen Raum konnten zahlreiche Arbeitsplätze und neue Einkommensmöglichkeiten für Frauen geschaffen werden.
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