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Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Umweltpolitik, Umweltschutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen

Indiens rasantes Wirtschaftswachstum, zusammen mit dem hohen Bevölkerungszuwachs, der fortschreitenden Urbanisierung und der Industrialisierung, erhöht den Druck auf die natürlichen Ressourcen und degradiert die Umwelt. Um die indische Regierung dabei zu unterstützen, sich diesen Herausforderungen zu stellen, hilft die deutsche Entwicklungszusammenarbeit, die städtische Wohnsituation und die industrielle Entwicklung zu verbessern sowie natürliche Ressourcen angemessen zu verwalten.

Nachhaltiges Wohnen und industrielle Entwicklung
Das Fehlen einer funktionierenden Umweltschutzinfrastruktur und die Verschlechterung der Qualität der Umwelt in städtischen Ballungsräumen sorgt für zunehmende Gefahren für die Bevölkerung. Die industrielle Umweltverschmutzung gibt Anlass zu großer Sorge.

Die GTZ unterstützt Indiens Regierung dabei, Lösungen für diese Problematik zu entwickeln. Voraussetzung für die Durchsetzung von Gesetzen zum Umweltschutz ist  intensives Capacity development bei lokalen Behörden, der Industrie  sowie weiteren wichtigen Beteiligten.  Strategische Ziel ist dabei, Nachhaltigkeit durch Verschiebung der Schwerpunkte der Umweltschutz-Aktivitäten zu erreichen. Statt auf akute Umweltschäden zu reagieren, sollen langfristige proaktive Strategien verfolgt werden. Die deutsch-indische Zusammenarbeit wird dabei vom Konzept einer ökologischen Strukturveränderung geleitet. Ziel ist, die natürlichen Ressourcen bei gleichzeitiger Entkopplung ihres Konsums vom Wirtschaftswachstum zu nutzen.

Management natürlicher Ressourcen
Die bisherige unangemessene Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und deren beschleunigte Zerstörung stellen bereits jetzt eine unmittelbare Bedrohung für Naturprodukte dar, die den Lebensunterhalt vieler Menschen sichern und die für nachhaltige Entwicklung unverzichtbar sind. Gleichzeitig kann der entstehende Klimawandels die Ressourcensituation landesweit verändern. Dadurch entsteht zusätzlicher Druck auf die Umweltressourcen und eine neue Herausforderung, insbesondere hinsichtlich der nationalen Ernährungssicherung.

Die indisch-deutsche Entwicklungszusammenarbeit im Bereich der natürlichen Ressourcen hat zum Ziel, das Repertoire umweltbezogener Maßnahmen um innovative armutsmindernde Ansätze zu erweitern und Risiken des Klimawandels in alle Überlegungen einzubeziehen. Deutschland unterstützt die Verstärkung des eigenen Entwicklungsaufwands der  indischen Regierung, die Umsetzung der einschlägigen Politiken, die Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele und die Einhaltung der indischen Verpflichtungen gegenüber internationaler Umweltkonventionen.


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