Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Umweltpolitik und Energiemanagement
Umweltpolitik: Die GTZ kooperiert mit der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform (NDRC) im Bereich ökonomischer Instrumente zur Verbesserung der Ressourcen- und Energieeffizienz. Zusätzlich zu der Unterstützung bei zahlreichen Durchführungsbestimmungen des Umweltrechts bewertet das neue GTZ-Programm für Umweltpolitikberatung den Nutzen geeigneter Strategien für den Einsatz marktwirtschaftlicher Instrumente, wie Umweltsteuern, Beihilfen, Gebühren und Handelszuschüsse. Das Umweltministerium (MEP) wird von der GTZ in Strategien des Chemiemanagements, wie Hintergrund und Auswirkungen des europäischen REACH-Systems, sowie bei der Ausarbeitung eines neuen Gesetzes für strategische Umweltfolgenabschätzung beraten. Die GTZ arbeitet zudem eng mit dem hoch angesehenen China Council, einem Beratungsgremium des chinesischen Staatsrats, zusammen. Energiemanagement: Chinas Energieverbrauch steigt in absoluten Zahlen auf Grund des schnellen Wirtschaftswachstums und der allgemeinen Entwicklung des Landes. In den nächsten Jahrzehnten wird Chinas Energieerzeugung auf Kohle angewiesen sein. Auf der politischen Ebene berät die GTZ chinesische Partner, wie die NDRC. Die Zusammenarbeit mit den Energieerzeugern konzentriert sich auf erneuerbare Energien und auf die effiziente und umweltfreundliche Nutzung der natürlichen Kohlevorkommen, um diese zu erhalten. Die GTZ leistet zudem Unterstützung, um der Landbevölkerung Chinas durch die Nutzung erneuerbarer Energiesysteme Strom in Form von Insellösungen zu liefern. In Bestandsimmobilien, die ein signifikantes Einsparpotential haben, werden zurzeit Energiesparmaßnahmen durchgeführt. Ressourcenmanagement: Chinas rasantes Wirtschaftswachstum in letzter Zeit wurde teilweise durch die Übernutzung natürlicher Ressourcen ermöglicht. Seit mehr als 20 Jahren unterstützt die GTZ China dabei, durch die Umsetzung der Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung ein besseres Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichem Fortschritt, ökologischer Stabilität und sozialer Gleichberechtigung zu finden. Dies schließt sich nahtlos an die Prinzipien eines nachhaltigen Ressourcenmanagements an, wie sie in Chinas 11. Fünfjahresplan skizziert wurden. Der Schwerpunkt der GTZ liegt in den Bereichen nachhaltige Landwirtschaft, Nahrungsmittelsicherheit, Waldwirtschaft und biologische Artenvielfalt, Wasser- und Bodenschutz, Verhinderung des Klimawandels und Entwicklung von Bioenergieressourcen. Nachhaltige Stadtentwicklung: Ziel der GTZ ist die Förderung eines nachhaltigen Stadtentwicklungskonzepts in ökologischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht in China. Die GTZ berät Gemeindeverwaltungen hinsichtlich „Eco“-Städte und urbane Masterpläne, um die Abstimmung zwischen Umweltaspekten, Planung und andern Bereichen zu verbessern Die GTZ unterstützt durch technische Beratung integrierte urbane Innovationen, u.a. in den Bereichen städtische Verkehrsmittel, Wassermanagement, städtische Grünflächenplanung und Erhaltung von historischen Stadtkernen. Chinas Nationalregierung hat verschiedene Programminitiativen in den GTZ-Partnerstädten Changzhou und Yangzhou als innovative Modelllösungen anerkannt. Yangzhou ist nicht nur als nationale „Modell Eco-Stadt“ anerkannt, sondern hat auch im Jahr 2006 den UN Habitat Scroll of Honour Award für ihre Bemühungen um die Bewahrung des alten Stadtkerns erhalten. Eine Aufstellung der zurzeit durchgeführten Projekte finden Sie auf der Seite:
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