Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Klimawandel und UmweltBangladesch hat ein beeindruckendes Katastrophenschutz- und Katastrophenhilfesystem entwickelt, das die Zahl der Todesopfer sowie den Umfang der Sachschäden durch Naturkatastrophen deutlich verringert hat. Allerdings haben Zahl und Intensität extremer und eindeutig auf den Klimawandel zurückzuführender Klimaereignisse zugenommen. Diese Entwicklung dürfte sich fortsetzen und das Land an die Grenzen seiner Belastbarkeit führen. Daher hat die GIZ im Auftrag der deutschen Regierung schnell reagiert und unterstützt die von der Regierung Bangladeschs entwickelte Klimawandelstrategie sowie den zugehörigen Aktionsplan, die eine integrierte, armutsorientierte Herangehensweise an die Klimawandelproblematik vorsehen. Die GIZ hat ihre Tätigkeit ausgeweitet und um neue Vorhaben wie den katastrophenpräventiven Wiederaufbau in der Küstenregion ergänzt. Das Projekt unterstützt den Wiederaufbau von Produktionssystemen, etwa durch die Einführung salzwassertoleranter Reissorten, besserer Anbau-, Lager- und Vermarktungsmethoden und eine Diversifizierung der landwirtschaftlichen Kulturen. So soll Haushalten, die nur über sehr wenig Land verfügen, die Möglichkeit gegeben werden, Obst und Gemüse anzubauen. Darüber hinaus sieht das Projekt die Förderung von Kleinunternehmen und eine Verbesserung der Futtermittelproduktion sowie der veterinärmedizinischen Dienstleistungen vor. Ein weiterer neuer Bereich, in dem die GIZ Unterstützung leistet, ist das Projekt zur Wiederherstellung der Artenvielfalt in Feuchtgebieten. Neben der Steigerung der Biodiversität in den Feuchtgebieten Bangladeschs sollen mit diesem Projekt Süßwasservorkommen wieder hergestellt werden, die wichtige Lebensräume für Fische sind und damit für die Fischerei große Bedeutung haben. Außerdem zielt das Vorhaben darauf ab, die Lebensbedingungen der Armen in den Projektgebieten zu verbessern, wobei im östlichen Bezirk Pabna der Anfang gemacht wird. Darüber hinaus unterstützt die GIZ in Zusammenarbeit mit USAID ein Projekt der Forstverwaltung zum Schutz der Ressourcen durch gezielte Aufforstung von Gemeindeflächen. Im Rahmen des Projektes wird im Chunati-Wildreservat ein nachhaltiges Forst-Mitverwaltungssystem eingerichtet. Durch die Wiederaufforstung des Wildreservats leistet das Projekt einen Beitrag zur Bindung von Kohlendioxid und damit zur Verringerung des Treibhausgasausstoßes. Außerdem schützt das Projekt auf diese Weise gefährdete Arten und sichert die Wasserversorgung der Region. |