Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Gute Regierungsführung im städtischen BereichProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Gute Regierungsführung im städtischen Bereich
Ausgangssituation
Bei Schlagwörtern wie Urbanisierung und Megacities richtet sich der öffentliche Blick oft nach Asien und immer öfter nach Bangladesch. Nicht ohne Grund: Neben hohen Geburtenraten sorgt die anhaltende Stadt-Land-Wanderung landesweit für zunehmende Verstädterung. Dhaka, die Hauptstadt Bangladeschs, ist inzwischen die am schnellsten wachsende Stadt der Welt. Zählte sie 1950 noch 500.000 Einwohner, wird sich diese Zahl bis zum Jahre 2015 voraussichtlich auf 22 Millionen erhöhen. Der Druck auf die Städte wächst, die zu bewältigenden Aufgaben sind enorm. Bereits heute lebt mehr als die Hälfte der Stadtbevölkerung unter der nationalen Armutsgrenze, Slums wachsen ins Unermessliche. In der zentralistisch geprägten Regierungsstruktur sind die Verwaltungen der urbanen Zentren oftmals nicht in der Lage, selbst einfachste, grundlegende Dienstleistungen zu erbringen. Missmanagement, häufig auf Grund unzureichender Qualifikation der Mitarbeiter, hat fatale Folgen, vor allem für die ärmsten Stadtbewohner. Es fehlen Sanitäreinrichtungen, ein Abfallmanagement und ein ausreichendes Angebot an Grundbildung. Ohne durchgreifende Maßnahmen werden sich diese Missstände angesichts der gegenwärtigen Städteentwicklung zukünftig noch verschärfen. ZielDer städtischen Bevölkerung Bangladeschs steht ein nachfrageorientiertes Dienstleistungsangebot zur Verfügung. Die Lebensbedingungen der armen städtischen Bevölkerung verbessern sich. VorgehensweiseDie GIZ unterstützt die Beratungen und Fortbildungen der verantwortlichen lokalen und nationalen Verwaltungen. Gemeinsam mit den Partnern wird ein Lehrangebot entwickelt, dass auch nach dem Ende der Fördermaßnahme von den lokalen Entscheidungsträgern in den Stadtverwaltungen genutzt wird. Gemeinsam wird daran gearbeitet, ärmeren Stadtbewohnern grundlegende, ihren Bedürfnissen entsprechende Dienstleistungen anzubieten. Öffentliche Politiken werden gemeinsam mit der Bevölkerung formuliert; Gute Regierungsführung wird so gefördert. Die gestärkten Stadtverwaltungen werden einerseits unterstützt und müssen gleichzeitig Rechenschaft ablegen. Wirkung – Was bisher erreicht wurde
Die Entscheidungen lokaler Regierungen werden unter anderem durch das partizipative Vorgehen transparenter. Sie verbessern gezielt die Lebensbedingung der armen Stadtbevölkerung. Demokratische Regierungsführung wird gefestigt und steigert die Qualität der öffentlichen Verwaltung, insbesondere die Leistungen für ihre Bürger. Staatliches Handeln gewinnt in den Augen der Menschen wieder Ansehen und Legitimität. |
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