GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

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Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Die Regierung von Bangladesch bemüht sich darum, die Energieversorgung der Bevölkerung zu verbessern, um das Wirtschaftswachstum und die soziale Entwicklung zu fördern und die Armut zu verringern. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt diese Anstrengungen durch die Arbeit der GIZ. Die erneuerbaren Energien und Energieeffizienz sind ein Schwerpunktbereich der deutsch-bangladeschischen Entwicklungszusammenarbeit.

Das von der Infrastructure Development Company Ltd (IDOL) in Bangladesch geleitete Solarenergieprogramm gilt weltweit als eines der erfolgreichsten Programme seiner Art. Im Rahmen einer Kofinanzierungsvereinbarung mit der niederländischen Organisation für internationale Zusammenarbeit DGIS unterstützt die GIZ IDCOL bei der Entwicklung des Marktes für kleine Heimsolarsysteme für die Ärmsten im Land.

Gleichzeitig arbeitet die GIZ mit Unternehmen aus der Privatwirtschaft und Nichtregierungsorgansationen daran, Biogasanlagen auf Geflügelfarmen, in milchproduzierenden Betrieben, auf Schlachthöfen sowie in Schlafstädten und Kommunen einzuführen und die Stromerzeugung durch Biogas zu fördern.

Da Bangladesch auch in den kommenden Jahrzehnten auf Biomasse als Brennstoff angewiesen sein wird, unterstützt die GIZ ihre einhemischen Partner bei der Bekanntmachung und Verbreitung von optimierten Kochstellen, die 50 Prozent weniger Biomasse benötigen und bei denen keine giftigen Rauchgase mehr entstehen. Außerdem hat die GIZ zusammen mit dem Bangladesh Rice Reseach Institute und der Modern Erection Ltd. einen optimierten Reiskocher entwickelt. Das Gerät verbraucht ebenfalls nur halb so viel Biomasse wie konventionelle Systeme, weist verschiedene Vorteile für die Gesundheit auf und wird derzeit im gesamten Land bekannt gemacht.

Die Regierung Bangladeschs hat außerdem das Ziel, die systembedingten Stromverluste zu verringern. Deshalb unterstützt die GIZ ein Vorzeigeprojekt, bei dem Glühlampen durch Energiesparlampen und die magnetischen Vorschaltgeräte von Leuchtstoffröhren durch elektronische Vorschaltgeräte ersetzt werden. Die Ergebnisse dieses Projekts machen deutlich, wie viel Energie durch einfache und kostengünstige Maßnahmen gespart werden kann.


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