Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Indisch-deutsches EnergieprogrammProgrammkurzbeschreibung
Bezeichnung: Indisch-deutsches Energieprogramm
Ausgangssituation
Indiens Energieverbrauch liegt mit 0,65 Tonnen Öläquivalent (TOE) und einem der Stromverbrauch mit 660 kWh pro Kopf vergleichsweise niedrig, wenn man bedenkt, dass in den Industrieländern 5 TOE und 7.000 kWh pro Kopf verbraucht werden. Es besteht eine klare Verbindung zwischen dem Human Development Index (HDI) und dem Energieverbrauch pro Kopf. Vorausgesetzt, Indien gelingt es, seine Bevölkerungszahl bei 1,65 Milliarden Einwohnern zu stabilisieren, wird der Verbrauch im Jahr 2050 bei wenigstens 4.000 kWh pro Kopf liegen. Der Energy Conservation Act von 2001 wird als ein wichtiger Schritt zu einer Eingrenzung des wachsenden Energieverbrauchs gesehen, ohne gleichzeitig die fortschreitende Industrialisierung, Verstädterung und ländlichen Elektrifizierung und die damit einhergehende allgemeine Verbesserung der Lebensqualität zu gefährden. Das indisch-deutsche Energieprogamm unterstützt die Umsetzung des Energy Conservation Act. Die Verordnung macht Vorgaben für alle Bereiche von Gesellschaft und Wirtschaft, so für energieintensive Großindustrien, Hersteller von Haushaltsgeräten und Industrieausrüstung, Haushalte sowie beratende Ingenieure und Kraftwerke. Neben der GIZ ist von deutscher Seite auch die KfW Entwicklungsbank in diesem Programm involviert. ZielGrößere Effizienz bei Produktion und Verbrauch von Strom, Öl, Gas, Kohle und erneuerbaren Energien in allen Bereichen der indischen Gesellschaft; nachhaltiges Energiemanagement und wirksamer Klimaschutz. VorgehensweiseDie Beratung durch das Programm umfasst im Einzelnen:
Etwa 3.000 Großbetriebe Betriebe sind von den Vorschriften der Energieeinsparverordnung betroffen und verpflichtet, ihren Energieverbrauch zu senken. Desweiteren sind über 23.000 Hersteller von Haushaltsgeräten (von denen nur etwa 110 im formellen Sektor arbeiten) sowie eine Million Arbeitskräfte von der Verordnung betroffen. Über 600 Hersteller von Industrieausrüstung (von denen 120 im organisierten Sektor arbeiten) mit 500.000 Arbeitskräften sind verpflichtet, ihre Technologie anzupassen, um ihren Energieverbrauch zu senken. Geschätzte 50 Millionen Haushalte, die an das Energieversorgungsnetz angeschlossen sind, können ihren Stromverbrauch durch effizientere Haushaltsgeräte senken. Weiterhin unterstützt das Programms Clean Development Mechanism (CDM)-Projekte in Indien. Im Mittelpunkt steht das Capacity Development von Institutionen des öffentlichen und privaten Sektors bei der Vorbereitung und Umsetzung von international akzeptierten CDM-Projekten. Wirkung – Was bisher erreicht wurde
Weiterführende Informationen
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