GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

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Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Ansprechpartner


Dr. Wulf Killmann
E-Mail: wulf.killmann@giz.de

Standort
SPC/GIZ
Coping with Climate Change in the Pacific Island Region
P.O. Box 14041, Suva
Fiji Islands


Region Pazifik

Pazifik, Asien und Pazifik. © GTZ 2004.

Zur Region Pazifik gehören 22 Länder und Territorien. Die über 7.500 Inseln der Region erstrecken sich über eine Fläche von 30 Millionen Quadratkilometern, wobei die Landmasse nur zwei Prozent dieser Fläche ausmacht. Ingesamt leben rund 9,6 Millionen Menschen in der Region, zwei Drittel davon in Papua Neuguinea. Hohe kulturelle Vielfalt, geographische Unterschiede und ein breites Spektrum politischer Systeme, von abhängigen Gebieten über Monarchien bis zu Demokratien, prägen die pazifische Inselwelt.

Die Bedrohung durch den Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen der Region. Der steigende Meeresspiegel, höhere Temperaturen, veränderte Niederschlagsmuster und eine Zunahme von extremen Wetterereignissen wie tropischen Wirbelstürmen und Fluten gehören zu den Folgen der Erderwärmung, die die Entwicklung der pazifischen Inseln gefährden. Die ohnehin schwierige Situation der kleinen Inselstaaten, geprägt von starker Übernutzung natürlicher Ressourcen, begrenzten Binnenmärkten und großen Entfernungen zu Exportmärkten, wird durch den Klimawandel zusätzlich belastet. Aufgrund der schwierigen Ausgangslage sowie geringer Kompetenzen und Leistungsvermögen sind Regierungen und Gemeinden mit der Anpassung an die Folgen der Klimaveränderung überfordert.

Seit etwa 25 Jahren gibt es in der Region Pazifik Aktivitäten der deutschen Technischen Zusammenarbeit. Zurzeit führt die GIZ (bis Januar 2011 GTZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und gemeinsam mit dem Secretariat of the Pacific Community (SPC) ein Programm durch. Die Arbeit konzentriert sich auf Klimaschutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen.

Die GIZ kann auf langjährige Erfahrung aus der Zusammenarbeit der GTZ mit SPC beim natürlichen Ressourcenmanagement zurückgreifen. Im Rahmen des Pacific-German Regional Forestry Programme (PGRFP), das von 1994 bis 2008 die nachhaltige Forstwirtschaft in der Region gefördert hat, wurden wertvolle Erfahrungen gesammelt. Sie können jetzt von anderen Ländern aufgegriffen werden und in das neue Klimaschutzprogramm einfließen.

Das deutsch-pazifische Programm unterstützt die Region bei der Umsetzung wichtiger Strategien, beispielsweise dem Pazifischen Rahmenplan zur Anpassung an den Klimawandel (Pacific Islands Framework for Action on Climate Change – PIFACC) oder den Nationalen Aktionsprogrammen zur Anpassung an den Klimawandel (National Adaptation Programme of Action – NAPA). Das Programm arbeitet intensiv mit anderen Gebern zusammen, insbesondere mit der Europäischen Union (EU), der Australian Agency for International Development (AusAid), der Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) und dem United Nations Development Programme (UNDP).

Das Büro des Programms ist in Suva, Fidschi. Das Programm ist dem GIZ-Büro in Manila, Philippinen regional zugeordnet.


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Dr. Wulf Killmann
E-Mail: wulf.killmann@giz.de
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