Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Büroadresse
GIZ-Büro Nepal
Landesdirektor/in Dr. Thomas Labahn E-Mail: thomas.labahn@giz.de Postanschrift GIZ Office Kathmandu Neer Bhawan, Sanepa P.O. Box 1457 Kathmandu Nepal Tel.: +977 1 5523228 Fax: +977 1 5521982 |
Nepal
Nepal ist ein Schwerpunktland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Die GTZ arbeitet dort seit 1975 im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und ist seit 1979 mit einem eigenen Büro in der Hauptstadt Kathmandu vertreten. Das Land ist auf dem Weg zur Demokratie. Nach dem Ende eines zehnjährigen Bürgerkriegs fanden 2008 Wahlen zur Bildung der Verfassungsgebenden Versammlung statt. Nach dem anschließenden Rücktritt des Königs wurde Nepal als demokratische Republik ausgerufen. Seit der Bildung der neuen Regierung befindet sich das Land in einer kritischen Phase des Friedensprozesses. Die neue Regierung, eine Koalition unter Führung der ehemaligen maoistischen Rebellen, musste bereits nach neun Monaten zurücktreten. Durch unterschiedliche Zielvorstellungen der Parteien und die starke Fragmentierung in der Verfassungsgebenden Versammlung wird die Konsensfindung bei zentralen Fragen des Friedensprozesses und der zukünftigen Verfassung erschwert. In Folge des vorangegangenen Konflikts hinkt Nepals Wirtschaftswachstum den boomenden Volkswirtschaften der Nachbarländer hinterher. Ein Drittel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Die Nepalesen haben die niedrigste Lebenserwartung in Asien, fast die Hälfte der Kinder leidet an chronischer Unterernährung. Seit Beginn der 1990er-Jahre konnten Kinder- und Müttersterblichkeit zwar jeweils um die Hälfte gesenkt werden, dennoch werden nur etwa ein Fünftel der Geburten in Anwesenheit eines Arztes oder einer Hebamme durchgeführt. Trotzdem wird erwartet, dass das Land, mithilfe der internationalen Gemeinschaft und Anstrengungen seitens der Regierung, fast alle Millenniumsentwicklungsziele erreichen kann. Vielversprechend sind beispielsweise die Einschulungsraten: Neun von zehn Kindern können heute bereits eine Schule besuchen. Durch die Einführung eines Quotensystems wurde erreicht, dass die neu gewählte Verfassungsgebende Versammlung ein Drittel weibliche Abgeordnete hat. Mit der Wiederherstellung der Demokratie verbinden sich große Hoffnungen auf eine Besserung der sozialen und wirtschaftlichen Lage der Menschen. Die erreichten Fortschritte und die insgesamt als frei und fair eingestuften Wahlen dürfen jedoch keineswegs darüber hinwegtäuschen, dass die größten Herausforderungen noch zu meistern sind. |
AktuellesDeutsch-nepalesische Partnerschaft ausbauen Bei einer Reise durch Nepal besuchte der Bundestagsabgeordnete Jürgen Klimke auch die GIZ sowie andere Organisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Der ferne Westen Nepals rückt näher Die deutsche Botschafterin in Nepal, Verena Gräfin von Roedern, zeigte sich Beeindruckt von einem Vorhaben der GIZ in dem abgelegenen Distrikt Bajhang. Vom Aufstieg der Stadt Bhaktapur
Die Bundestagsabgeordneten Dagmar Wöhrl und Karin Roth überzeugten sich von der Nachhaltigkeit der GIZ-Projekte in Nepal. |