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Büroadresse
GTZ Büro Ulan Bator
Büroleiter Herr Martin Marschke Standort German Development Cooperation GTZ Office Ulaanbaatar 8 Zovkhis Building, Seoul Street 21 14251 Ulaanbaatar Mongolei Postanschrift German Development Cooperation GTZ Office Ulaanbaatar C.P.O. Box 1264 14251 Ulan Bator Mongolei Tel.: +976 11 315340, 70115340 Fax: +976 11 315342 E-Mail: gtz-mongolei@gtz.de |
Die GTZ in der Mongolei
Die Mongolei ist rund viereinhalb mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland und zählt mit ca. 2,5 Millionen Einwohnern und einer Bevölkerungsdichte von 1,5 Personen pro Quadratkilometer zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Welt. Als Binnenland ohne Zugang zum Meer und mit extremen klimatischen Bedingungen ist das Land von schwierigen natürlichen Verhältnissen geprägt. Knapp die Hälfte der Bevölkerung lebt auf dem Land, zum Teil als sesshafte und zum Teil als nomadisierende Viehhalter. Die mongolische Regierung verfolgt einen wirtschaftlichen und politischen Transformationsprozess von einer zentral verwalteten Planwirtschaft hin zu einer sozial orientierten Marktwirtschaft mit demokratischen Strukturen. Der friedliche und demokratisch gestaltete Wandel ist ein entscheidender positiver Standortfaktor für die Mongolei. Das Land zählt mit einem jährlichen Bruttoinlandsprodukt von 1070 US$ pro Kopf (2006) jedoch weiterhin zu den so genannten low income countries. 36 Prozent der Bevölkerung haben pro Tag weniger als 1 US$ zur Verfügung. Die isolierte geographische Lage verbunden mit der Abhängigkeit von den Märkten zweier großflächiger Wirtschaftsmächte, der Russischen Föderation und der Volksrepublik China, macht die mongolische Wirtschaft bei gleichzeitiger Ausrichtung auf einige wenige Exportprodukte aus dem Rohstoffbereich besonders anfällig. Die Wirtschaftsentwicklung wird zudem durch eine extrem schwache Infrastruktur im Energie- und Transportsektor behindert. Vor diesem Hintergrund vereinbarten die mongolische Regierung und die Bundesregierung die Programme Wirtschaftsreform und Aufbau der Marktwirtschaft (WiRAM)/Sozial ausgewogene Wirtschaftsentwicklung sowie Umweltpolitik und Schutz natürlicher Ressourcen einschließlich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz als Schwerpunkte für die weitere Zusammenarbeit. Von großer Bedeutung sind auch die vielfältigen Kooperationen mit anderen Gebern vor Ort. Neben multilateralen Institutionen wie Weltbank, Asian Development Bank, Internationaler Währungsfond, EU und UNDP werden auch mit der amerikanischen USAID und der japanischen JICA Projekt-Konzepte und andere Möglichkeiten der Zusammenarbeit abgestimmt. Darüber hinaus kooperiert die GTZ eng mit anderen Institutionen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, wie dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED), der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), der Hans-Seidel-Stiftung (HSS), InWEnt -Internationale Weiterbildung und Entwicklung gem. GmbH, dem Zentrum für Internationale Migration und Entwicklung (CIM), dem Senior-Expert-Service (SES) und der Bundesanstalt für Geologie und Rohstoffe (BGR). Die GTZ arbeitet seit 2003 auch intensiv mit der holländischen Vertretung in Peking zusammen. Die GTZ ist seit 1999 mit einem Büro in Ulan Bator vertreten, seit 2006 gibt es ein „Deutsche Haus“, die örtliche Zusammenführung von GTZ, DED und KfW Entwicklungsbank. |