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GesundheitDas Gesundheitswesen in Indonesien hat in den letzten 30 Jahren große Fortschritte gemacht. Der Abbau der hohen Krankheits- und Sterberaten, besonders bei den armen Bevölkerungsschichten, und die Überwindung der starken regionalen Disparitäten in der Gesundheitsversorgung sind jedoch weiterhin eine wichtige Aufgabe. Die Gesundheitsstrategie Indonesiens bis zum Jahr 2010 setzt deswegen für die Verbesserung der Basis-Gesundheitsversorgung klare Prioritäten, da nur durch eine solche Initiative die Millennium Development Goals erreicht werden können. Nachgefragt ist die deutsche Technische Zusammenarbeit im Distriktgesundheitswesen, in der Beratung von Politikreformen, bei der Einrichtung sozialer Krankenversicherung sowie bei der Entwicklung eines Qualifizierungssystems für Managementpersonal im Gesundheitssektor. Durch Konzentration der Pilotvorhaben auf die Provinzen NTT, NTB und Zentral-Java werden Wirkungsgrad und Signifikanz des deutschen Beitrags erhöht. Ziel der Entwicklungszusammenarbeit ist es, den ärmeren Bevölkerungsgruppen Zugang zu bedarfsgerechter und finanzierbarer medizinischer Grundversorgung zu verschaffen. Konkrete Ansatzpunkte der Unterstützung sind: Auf nationaler Ebene: Begleitung bei der Formulierung von Ansätzen zur Gesundheitspolitik und ihrer Umsetzung im Dezentralisierungs- und Deregulierungsprozess:
Auf dezentraler Ebene: Unterstützung der Provinzen, Distrikte und Gemeinden bei der eigenverantwortlichen Finanzierung und Umsetzung der nationalen Gesundheitspolitik in eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung. Inhaltlich konzentriert sich die Arbeit auf:
Ländliche Trinkwasserversorgung auf Sumba
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