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Islam und Entwicklungszusammenarbeit in AsienFür einen Großteil der Menschen, die in islamisch geprägten Ländern und Regionen leben, ist der Islam in seinen unterschiedlichen lokalen Ausprägungen ein gesellschaftstragendes Element. Islamische Wertemuster und Rechtsnormen spiegeln sich in Handlungen und Denkweisen des Einzelnen und somit in der gesellschaftlichen Realität wieder. Da mit ca. 700 Millionen Menschen etwa die Hälfte aller Muslime weltweit in Süd- und Südostasien lebt, ist es im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit wichtig, dem Islam als soziokulturellem Faktor in diesem Teil Asiens ein hohes Maß an Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Die GTZ führt zum Thema „Islam in Asien“ eine so genannte Eigenmaßnahme (EM) „Instrumente der EZ und islamische Werte in Asien“ durch. Diese befasst sich seit Januar 2005 mit Fragestellungen einer bedarfsgerechten und handlungsorientierten Aufarbeitung von Erkenntnissen zum Verhältnis von EZ und Islam in ausgewählten Partnerländern in Süd- und Südostasien. Die Maßnahme konzentriert sich dabei vor allem auf wichtige Kernbereiche der EZ in Asien wie Bildung, Gesundheit und Wirtschaftsreform und Aufbau der Marktwirtschaft (WIRAM) unter Beachtung wichtiger Querschnittsaufgaben der EZ wie Gender, Governance oder Krisenprävention. Themen- und regionalspezifisches Erfahrungswissen in der internationalen Zusammenarbeit wird systematisch aufgearbeitet, länderspezifische Herangehensweisen abgebildet sowie das Potenzial von neuen Partnerschaften beurteilt. Auf dieser Basis können angepasste Instrumente und Sektorkonzepte sowie Konzepte für die Vorbereitung und Fortbildung von EZ-Personal entwickelt werden. Downloads
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