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Schwerpunkt in der Zentralafrikanischen Republik

Pygmäe bei der Baumernte. © GTZ 2004.

Die entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit der Zentralafrikanischen Republik konzentriert sich auf den Bereich des Ressourcenschutzes. Besondere Berücksichtigung erhält die regionale Zusammenarbeit zur nachhaltigen Nutzung und zum Erhalt dieser ökologisch wichtigen Waldbestände. Im Südwesten der Zentralafrikanischen Republik befinden sich noch größere Gebiete ursprünglichen Regenwaldes mit einem einmaligen Reichtum der Flora und Fauna. Diese Wälder werden in steigendem Maße forstlich genutzt und sind in ihrem Bestand gefährdet. Holz ist eines der wenigen Exportgüter des Landes, die nachhaltige Nutzung dieser Ressourcen dient auch dem ökonomischen und ökologischen Interesse des Landes.

Im Rahmen dieser Aufgabe wird gemeinsam mit dem zentralafrikanischen Forstministerium und dem “World Wildlife Fund” (WWF) die nachhaltige Entwicklung des “Dzanga-Sangha-Nationalpark” in der Sous-Prefäktur Bayanga gefördert.

Fachkräfte der GTZ beraten die zentralafrikanische Forstbehörde in organisatorischen und methodischen Fragen der Parkbewirtschaftung und des Ressourcenschutzes. Dazu gehört die Entwicklung und Verankerung des Ressourcenschutzes im Rahmen regionaler Organisationen und Initiativen. Dies sind beispielsweise die Conference des Ministres en Charge des Forets de l’Afrique Centrale (COMIFAC), das Africa Forest Law Enforcement and Governance (AFLEG) und das Conservation et Utilisation Rationelle des Eco-Systems Forestier en Afrique Centrale( ECOFAC). Hinzu kommt die Bildung eines tri-nationalen Schutzgebietes, dem TRI-Nationale de la Sangha (TNS ) zwischen der Zentralafrikanischen Republik (Dzanga-Sangha), Kamerun (Lobeke National Park) und dem Kongo (Ndoki National Park), die Kongo-Becken-Initiative und weiterer internationaler Organisationen und Initiativen.

Zur Erhöhung der Wirksamkeit von Entwicklungsansätzen der Technischen Zusammenarbeit bemüht sich die GTZ um die Intensivierung der Kooperation mit anderen noch im Lande tätigen internationalen Gebern. Dies sind Weltbank und Europäische Union sowie andere nationale Entwicklungsinstitutionen wie die französische Entwicklungsinstitution (AFD).

Waldbüffel im Dzanga-Sangha-Nationalpark

Waldbüffel versorgen sich auf der Lichtung mit Wasser. © GTZ 2004.
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