Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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HIV/AIDS MainstreamingProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: HIV/AIDS Mainstreaming
AusgangssituationAls eines der ersten Länder in Afrika südlich der Sahara bekam Uganda die verheerenden Folgen der HIV/AIDS-Epidemie zu spüren. Schätzungen des Gesundheitsministeriums zufolge zählte das Land bis Ende 2001 mehr als 940.000 Todesfälle im Zusammenhang mit der Immunschwächekrankheit. Laut UNAIDS, dem Programm der Vereinten Nationen zur Reduzierung von HIV/AIDS, erreichte 2005 die Zahl ugandischer AIDS-Waisen eine Million. Trotz einer Reihe beachtlicher Erfolge – vor allem der Senkung der Infektionsrate auf 6,7 Prozent (2007) – stellt HIV/AIDS immer noch eine schwere Bedrohung für die Gesundheit der ugandischen Bevölkerung dar. Die Epidemie wirkt sich auf alle Seiten des Lebens aus und ist deshalb eine große Herausforderung für nachhaltige Entwicklung und sozialen Fortschritt. Der Kampf gegen HIV/AIDS muss eine gemeinsame Anstrengung der Akteure in allen Sektoren sein. Im Februar 2001 erklärte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) HIV/AIDS-Mainstreaming zur Politik aller Organisationen deutscher Entwicklungszusammenarbeit, einschließlich der GIZ. ZielHIV/AIDS-Vorbeugung und -Behandlung sind verbessert, die Folgen der Erkrankung gemildert. Die Nachhaltigkeit der Arbeit der GIZ wird zunehmend sicherer. VorgehensweiseInternes und externes Mainstreaming gehören zum Ansatz, den die GIZ in Uganda als Reaktion auf die AIDS-Epidemie und den Aufruf des BMZ entwickelt hat. Ein bestimmendes Element des internen Mainstreaming und seit 2004 Grundvoraussetzung für ein umfassendes Arbeitsplatzprogramm ist die „HIV/AIDS-Workplace Policy“. Sie sorgt dafür, dass das Arbeitsumfeld der GIZ frei von Vorurteilen und Diskriminierung in Bezug auf HIV/AIDS ist, und macht die Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Krankheit zur Unternehmenspflicht. Ein weiteres Kernstück der Politik ist die Einführung eines Gesundheitsversorgungssystems für GIZ-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter oder deren engste Familienmitglieder, die von der Krankheit betroffen sind. Das Arbeitsplatzprogramm wurde in Abstimmung mit dem Nationalen Betriebsrat der GIZ konzipiert. Es bietet Gesundheitsseminare für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ihre Familien an, bildet Peer Educator aus (Aufklärung durch meist gleichaltrige Personen der gleichen sozialen Gruppe) und stellt Informations- und Schulungsmaterialien zum Thema HIV/AIDS bereit. Eine Reihe spezieller Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung kann von Beschäftigten der GIZ unentgeltlich genutzt werden. Sie reichen von der Verteilung von Kondomen am Arbeitsplatz über Beratungs- und Testangebote bis zu medizinischer Betreuung. Zum externen Mainstreaming gehört die Umsetzung wirksamer HIV/AIDS-Strategien in allen Projekten der GIZ in Uganda. An den Projektstandorten kann die GIZ ihre Partnerinstitutionen und eine breitere Öffentlichkeit dabei unterstützen, die Herausforderungen durch HIV/AIDS zu bewältigen. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeHIV/AIDS-Mainstreaming wird an allen Arbeitsplätzen der GIZ in Uganda praktiziert. Bedeutung und Vielschichtigkeit des Themas HIV/AIDS werden ausdrücklich anerkannt. Projektmitarbeiterinnen und mitarbeiter unterstützen ihre Partner bei der Entwicklung und Umsetzung eigener Arbeitsplatzprogramme. In eigenen Aktivitäten und Projekten werden Möglichkeiten geprüft und genutzt, die HIV/AIDS-Vorbeugung und -Behandlung zu fördern und die Folgen der Erkrankung lindern zu helfen. Befürworter von Arbeitsplatzprogrammen und nationalen Mainstreaming-Strategien. Das Arbeitsplatzprogramm der GIZ hilft, die Ausbreitung von HIV/AIDS zu verhindern und die Folgen der Erkrankung zu lindern. Es fördert so eine Reihe weiterer Entwicklungsziele. |
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