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Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Reform der städtischen Wassersysteme

Wasser auffüllen an einer Wasserstelle in Entebbe.

Obwohl es in Uganda reichlich Wasser gibt, ist Trinkwasser teuer und knapp. Derzeit haben nur 63 Prozent der Ugander in städtischen Gebieten Zugang zu sauberem Wasser, und nur acht Prozent sind an ein zentrales Abwassersystem angeschlossen. Die Ursachen hierfür sind Probleme bei der Bewirtschaftung und Steuerung. Reformansätze im System bemühen sich vorrangig um Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung für die Armen. Die ugandische Regierung hat eine Strategie erarbeitet, um dieses Ziel zu erreichen.

Mit dem Programm zur Reform der städtischen Wasserver- und Abwasserentsorgung hat die GTZ in dieser von der ugandischen Regierung koordinierten Strategie eine zentrale Rolle übernommen. Dabei arbeitet sie mit anderen deutschen Entwicklungsorganisationen wie der KfWEntwicklungsbank und dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) zusammen. Selbst stellt sie Beratungsleistungen zur Verfügung, die Reformen bei den Trägerinstitutionen und eine Steigerung der Betriebs- und Investitionseffizienz zum Ziel haben. Gleichzeitig versucht das Programm, ein Klima zu schaffen, das eine Beteiligung des Privatsektors begünstigt. Ein langfristiges Ziel ist die Freisetzung von Mitteln, die dann für den Einsatz in ländlichen Regionen und in anderen Bereichen hoher sozialer Priorität zur Verfügung stehen. Die GTZ berät die Nationale Gesellschaft für Wasserversorgung und Abwasser (NWSC), das Ministerium für Wasser, Land und Umwelt und den ugandischen Verband der privaten Wasserunternehmer. Zu den Maßnahmen des Programms gehören:

  • die Vorbereitung der städtischen Wasserwirtschaftssysteme auf eine Beteiligung des Privatsektors: Zu diesem Zweck werden Qualität und Verfügbarkeit betrieblicher Kennzahlen verbessert; 
  • Unterstützung der Regierung bei der Schaffung eines unabhängigen und zuverlässigen ordnungsrechtlichen Rahmens für den Sektor;
  • Unterstützung beim Umbau der NWSC-Zentrale in eine Holdingbehörde, die Vermögenswerte größerer städtischer Zentren bewirtschaften kann, aber im Eigentum der öffentlichen Hand verbleibt.

Modernisierung und klare Vorschriften sind eine wesentliche Voraussetzung für nachvollziehbare Ausschreibungsverfahren und den Gewinn privater Betreiber. Als wesentliche Wirkung des Reformprogramms wird erwartet, dass in den von der NWSC abgedeckten Städten die Zugangsrate zu Wasserdienstleistungen bis 2008 auf 73 Prozent steigt und dass in 70 Prozent dieser Städte die Wasserdienstleistungen von privaten Betreibern erbracht werden.


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