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Schwerpunkte in Uganda

Das übergeordnete Ziel aller Technischen Zusammenarbeit mit Uganda ist die Armutsminderung. Hierzu dienen Programme, die den von der Regierung Ugandas als Leitlinie formulierten Aktionsplan zur Beseitigung der Armut ergänzen. Die GTZ arbeitet mit der ugandischen Regierung und anderen Partnern zusammen, um kohärente Strategien für drei Schwerpunktbereiche vorzulegen, wie dies bei den bilateralen Verhandlungen zwischen Deutschland und Uganda im Jahr 2000 vereinbart wurde.

Finanzsektorentwicklung

Zur Stärkung der Finanzsysteme in Uganda arbeitet die GTZ mit der ugandischen Zentralbank (Bank of Uganda, BoU) und internationalen Partnern zusammen. Tätigkeitsfelder sind der Aufbau von Kapitalmärkten, die Entwicklung einer Sparkultur und die Einrichtung eines Frühwarnsystems für Banken.

Reform der städtischen Wassersysteme

In diesem Programm zur Verbesserung der Wasserversorgung und der Abwasserentsorgung in städtischen Gebieten spielt die GTZ eine zentrale Rolle. Der strategische Ansatz wird von der ugandischen Regierung und der Weltbank gemeinsam getragen. Die Maßnahmen setzen im Bereich der Verwaltungsreform und bei der Infrastrukturentwicklung an und beziehen den Privatsektor mit ein.

Energiesektorentwicklung

Gemeinsam mit ihrem Hauptpartner in diesem Sektor, dem Ministerium für Energie und Bodenschätze, unterstützt die GTZ neue Politikansätze und Technologien und fördert einen Einstellungswandel. Mit der Verbesserung der Energieeffizienz soll das anhaltende Defizit in der Energieversorgung Ugandas abgebaut und gleichzeitig der starke Druck verringert werden, der auf den natürlichen Ressourcen des Landes lastet.

Projekte außerhalb der Schwerpunkte

Außerhalb der Schwerpunktbereiche werden Projekte im Energiesektor, im Flüchtlingswesen, in der Ernährungssicherung und im Rechts-und Ordnungswesen durchgeführt.


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