Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Kooperation zwischen FlussgebietsorganisationenProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Kooperation zwischen Flussgebietsorganisationen
Ausgangssituation
Der 2002 beschlossene G8-Aktionsplan für Afrika stellt grenzüberschreitendes Wassermanagement in den Kontext von „Frieden und Sicherheit“. Er fordert eine bessere Kooperation und Koordination an internationalen Flüssen in Afrika, damit Konflikte um Wasserverteilung und Nutzungsrechte rechtzeitig erkannt und gemanagt werden können. Als Antwort darauf entwickelte Deutschland unter Federführung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), eine deutsche G8-Initiative, in deren Mittelpunkt die Kooperation zwischen afrikanischen Flussgebietsorganisationen steht. Der Rat der afrikanischen Wasserminister (AMCOW), politischer Partner der deutschen G8-Initiative, hat seit seiner Konstituierung 2002 viel Dynamik in die politische Gestaltung des afrikanischen Wassersektors gebracht. Der Rat ist als beratendes Gremium der Afrikanischen Union (AU) anerkannt und etabliert. Die Stärkung einer regionalen Kooperation und Koordination, in der Flussgebietsorganisationen und regionale Integrationsgemeinschaften wie die Southern African Development Community (SADC) unter dem Dach der AU agieren, ist eines der Ziele des AMCOW-Arbeitsplans. Ziel
Die Leistungsfähigkeit der einzelnen Institutionen ist durch den Austausch von Erfahrungen und Expertise unter den Mitarbeitern der Flussgebietsorganisationen erhöht. Vorgehensweise
Das Projekt umfasst drei Komponenten:
Wirkung – Was bisher erreicht wurde
Die bisherigen Kooperationserfahrungen haben gezeigt, dass der direkte Austausch unter Praktikern des Flussgebietsmanagements zu sichtbaren Ergebnissen führen kann. Der persönliche Kontakt schafft Netzwerke, auf die bei Bedarf zurückgegriffen werden kann. Der Austausch von Experten soll die Arbeit der Flussgebietsorganisationen, etwa bei der Planung von Bewirtschaftungsplänen oder der Pflege von Kooperationsbeziehungen, verbessern. Um die unterschiedlichen Rollen, Funktionen und Verantwortlichkeiten der verschiedenen Institutionen klären zu können, wurde ein Verhandlungsprozess in Gang gesetzt, der Konflikte anspricht, und sie kooperativ zu lösen versucht. Ein Meilenstein war die Konferenz der grenzüberschreitenden afrikanischen Fluss- und Seengebiete in Kampala 2006, in der die Rolle der Flussgebietsorganisationen im afrikanischen Wassersektor konkretisiert wurde. Eine Stärkung der politischen Strukturen des afrikanischen Wassersektors wird die Bedeutung des Themas Wasser in Afrika hervorheben und eine Fokussierung auf wesentliche Aspekte ermöglichen. Dazu gehören beispielsweise der Ausbau der Trinkwasserversorgung für die ärmeren Bevölkerungsschichten, die Privatsektorbeteiligung und der Schutz der Wasserressourcen vor Übernutzung und Verschmutzung. Weiterführende Informationen
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