Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Programm zur Förderung Erneuerbarer Energie und von EnergieeffizienzProgrammkurzbeschreibung
Bezeichnung: Programm zur Förderung Erneuerbarer Energie und von Energieeffizienz
AusgangssituationEnergie ist eine entscheidende Voraussetzung für anhaltendes Wirtschaftswachstum in Uganda. Das Land steht jedoch zahlreichen energiebezogenen Herausforderungen gegenüber, die diese Entwicklung gefährden. Die öffentliche Hand hat in den letzten Jahren erheblich investiert, überwiegend in den Ausbau der Stromversorgung. Dennoch leidet der Energiesektor nach wie vor auch unter einem Versorgungsdefizit. Dieser Missstand wird durch die ineffiziente Nutzung der verfügbaren Energieträger durch die Verbraucher noch verschärft. Außerhalb städtischer Regionen ist die Versorgung mit Energiedienstleistungen weiterhin schlecht, da die entsprechende Infrastruktur noch immer fehlt. Nur fünf Prozent der ländlichen Bevölkerung sind an ein Stromnetz angeschlossen. 93 Prozent der Menschen verwenden zum Kochen immer noch Biomasse. Die Nutzung von Festbrennstoffen wie Brennholz und Holzkohle in weiten Teilen des Landes ist unverändert ineffizient, was Ugandas Energiebilanz zusätzlich mit großen Umweltproblemen belastet. Vor allem das mangelnde Bewusstsein für die Umwelt und die Bedeutung von Energieeffizienz trägt hierzu bei. Maßnahmen zur Verbraucheraufklärung sind zwar vorhanden, können die erforderlichen Veränderungen jedoch noch nicht bewirken. ZielDie Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft Ugandas mit modernen und nachhaltigen Energiedienstleistungen ist erheblich verbessert. VorgehensweiseDas Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wird von der niederländischen Regierung kofinanziert. Es arbeitet eng mit allen wichtigen ugandischen Akteuren wie der Regierung, Nichtregierungsorganisationen, dem Privatsektor, den Medien sowie mit Bildungs- und Forschungsstätten zusammen. Aufgaben sind die Entwicklung einer nachhaltigen Energiepolitik, die Verbesserung der Energieeffizienz und eine bessere Versorgung mit modernen Energiedienstleistungen in ländlichen Gebieten. Das Projekt unterstützt das Ministerium für Energie und Bodenschätze (MoEMD) bei der Erarbeitung einer dezentralen Energiepolitik und -strategie, einschließlich Strategien für Biomasse und andere erneuerbare Energien, für die Elektrifizierung ländlicher Gebiete und die Verbesserung der Energieeffizienz. Es fördert die Verbreitung von verbesserten Herden und von Technologien, die erneuerbare Energien nutzen, wie kleine Wasserkraftwerke und Solaranlagen. Mit Sensibilisierungskampagnen, Energieaudits und der Förderung energieeffizienter Technologien trägt das Projekt zu Energieeinsparungen bei. Nachhaltigkeit wird durch die Stärkung von Trägerstrukturen im Energiesektor Ugandas erreicht. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeDer gesamte Energiesektor profitiert von der wirksameren Abstimmung der Akteure und der verbesserten Informationsverbreitung des MoEMD. Einige energiebezogene Probleme werden jetzt in größeren Zusammenhängen betrachtet, etwa die Gesundheitsrisiken durch Luftverschmutzung in geschlossenen Räumen, auf die mit der Förderung energieeffizienter Herde hingewiesen wird. Andere Themen werden in umfassenderen nationalen Politikansätzen thematisiert, zum Beispiel Energie aus Biomasse im Aktionsplan zur Beseitigung der Armut (Poverty Eradication Action Plan – PEAP). Besonders auf die Lebensumstände von Frauen wirkt sich dies positiv aus. Viele Verbesserungen sind bereits als Ergebnis des Beratungsprojekts zu sehen. Private Betriebe, Institutionen und Haushalte können ihre Gemeinkosten senken, indem sie jetzt vorhandene energiesparende Techniken wie Energiesparlampen nutzen. Das Angebot an solchen Techniken nimmt beständig zu, was die Rentabilität und Produktivität von Unternehmen steigern kann. Im ländlichen Raum helfen erneuerbare, von der nationalen Versorgung unabhängige Energiequellen kleinen Unternehmen, zu wachsen und anschließend Arbeitsplätze zu schaffen. Die Verteilung von bisher mehr als 250.000 verbesserten Herden an Haushalte im ganzen Land hat den Bedarf an Brennholz drastisch verringert und die Gesundheit der Nutzer verbessert. Weiterführende Informationen
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