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Projekte > Kurzbeschreibungen > Verbesserung der Gesundheitsversorgung

Ansprechpartner


Claudia Neuenburg, GIZ IS Eschborn
Tel.: +49 6196 79-2139
Fax: +49 6196 79-802193
E-Mail: claudia.neuenburg@giz.de

Standort
GIZ IS Westafrika
Dag-Hammarskjöld-Weg 1-5
65760 Eschborn
Deutschland

Postanschrift
GIZ IS Westafrika
Postfach 5180
65726 Eschborn
Deutschland


Verbesserung der Gesundheitsversorgung

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Verbesserung der Gesundheitsversorgung
Auftraggeber: Ministère de la Santé Publique
Finanzier: Agence française du Développement (AfD), Paris
Land: Tschad
Gesamtlaufzeit: Dezember 2004 – Dezember 2006

Ausgangssituation

Die Republik Tschad ist das fünftgrößte Land Afrikas und zählt zu den stark unterentwickelten und ärmsten Ländern der Welt. Rund 80 Prozent der Bevölkerung wohnen in ländlichen Gebieten und haben keinen oder lediglich unzureichenden Zugang zu Gesundheitsversorgung. Aus diesem Grund hat das Gesundheitsministerium Ende der 1990er Jahre seine Strategie neu ausgerichtet und die Verbesserung der Basisgesundheitsversorgung in den Vordergrund gestellt. In diesem Zusammenhang ist GTZ International Services in zwei der 14 Präfekturen mit der Umsetzung von Projekten zur Verbesserung der Basisgesundheitsversorgung betraut.

Ziel

Die beiden Projekte in den Präfekturen Kanem und Lac sollen die Qualität der Gesundheitsversorgung steigern und den Zugang zu Gesundheitsdiensten in allen Subregionen verbessern.

Vorgehensweise

Um die definierten Ziele zu erreichen, geht GTZ International Services bei beiden Projekten ähnlich vor. Im Folgenden beschreiben wir exemplarisch, welchen Themengebieten wir uns dabei in der Präfektur Lac widmen:

1. Verbesserung des Leistungsangebotes in den Gesundheitszentren auf Distrikt- und Kreisebene

  • Qualifikation von zusätzlichem einheimischem Personal, das in Planung und Umsetzung eingesetzt wird – beispielsweise durch Schulungen und Seminare.
  • Einrichtung von Kontrollsystemen, die einen hohen Leistungsstandard der Gesundheitszentren sicherstellen.
  • Einrichtung eines Wartungssystems für Gesundheitseinrichtungen.
  • Aufbau von Koordinationsstellen auf Distrikt- und Kreisebene.

2. Ausarbeitung und Etablierung eines Ausbildungssystems für Mitarbeiter im Gesundheitssektor

3. Beteiligung der Zivilgesellschaft an der Gestaltung des Gesundheitssystems (zum Beispiel durch gemeinsame Brainstormings) und Entwicklung von Modellen zur Kostenerstattung

4. Aufbau eines Beschaffungssystems für Arzneimittel und sonstige Güter, die für die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung notwendig sind;

5. Beratungsdienstleistungen zur Umsetzung spezieller Programme – beispielsweise regionaler Impfkampagnen, HIV/AIDS-Kontrollen oder Schwangerenberatungen;

6. Sammlung und Auswertung statistischer Daten zur Entwicklung des Gesundheitssektors und entsprechende Berichterstattung an Auftraggeber und Finanzier.


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