Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
![]() |
|
Ansprechpartner |
Fit für die Fußball-WeltmeisterschaftProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Studien- und Fachkräftefonds für die Fußballweltmeisterschaft 2010
Ausgangssituation
Im Mai 2004 wurde Südafrika die Ausrichtung der Fußballweltmeister 2010 zugesprochen. Nach der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland diskutierte der deutsch-südafrikanische Ausschuss, wie Südafrika von den deutschen Erfahrungen profitieren und wie Deutschland der zukünftigen Gastgebernation helfen könnte, eine erfolgreiche Veranstaltung auszurichten. Beide Länder einigten sich darauf, einen Studien- und Fachkräftefonds einzurichten, aus dem die Vermittlung von deutschem Expertenwissen an südafrikanische Ministerien, Institutionen auf Provinz- und Kommunalebene sowie Nichtregierungsorganisationen finanziert wird. Die GTZ wurde mit der Umsetzung beauftragt. ZielDas Projekt zielt darauf ab, die südafrikanischen Ministerien, Einrichtungen auf Provinz- und Kommunalebene sowie Nichtregierungsorganisationen durch das entsprechende Fachwissen deutscher Organisationen und Fachleute zu unterstützen, damit sie die Fußballweltmeisterschaft 2010 erfolgreich organisieren. VorgehensweiseUnter dem Motto ‚Der Ball muss rollen‘ werden aus dem Studien- und Fachkräftefonds Leistungen finanziert, die zu einer erfolgreichen Organisation und Durchführung der Fußball-Weltmeisterschaft beitragen. Dazu gehören die Vermittlung von Fachwissen, Beratung, Ausbildung, Studien sowie der Austausch von Wissen und Erfahrung. Angeboten werden Workshops, Studienreisen zu deutschen Institutionen und andere Maßnahmen, die mit dem Ziel des Fonds in Einklang stehen. Entscheidungen über die Genehmigung und Finanzierung von Projekten werden gemeinsam vom südafrikanischen Finanzministerium und der deutschen Botschaft auf der Grundlage der eingegangenen Anträge getroffen. Die GTZ verwaltet den Fonds in erster Linie und hilft und berät bei der Erstellung der Anträge. Weitere zentrale Bereiche des GTZ-Engagements sind:
Die Unterstützung ist auf 100.000 Euro pro Einzelmaßnahme und auf Kurzzeitberatung bis zu drei Monaten begrenzt. Das südafrikanische Justizministerium hat aus dem Fonds beispielsweise Hilfe beim Aufbau einer Plattform zum Austausch von Fachwissen in Rechts- und Sicherheitsfragen zwischen Südafrika und Deutschland in Anspruch genommen, das Finanzministerium Unterstützung bei der Planung und Umsetzung geeigneter Notfall- und Katastrophenschutzmaßnahmen während des Konföderationen-Cups 2009 und der Fußballweltmeisterschaft 2010. Um eine erfolgreiche Weltmeisterschaft auf die Beine stellen zu können, müssen sich die maßgeblichen südafrikanischen Institutionen der vertraglichen Verpflichtungen und der sich daraus ergebenden Kosten in vollem Umfang bewusst sein. Das Finanzministerium ist deshalb aus dem Studien- und Fachkräftefonds bei der Erarbeitung von Managementinstrumenten unterstützt worden, die das Monitoring der eingegangenen vertraglichen Verpflichtungen von Institutionen und die Kostenfolgen ermöglichen. Eines der Hauptziele des Studien- und Fachkräftefonds ist der Kapazitätsaufbau innerhalb der südafrikanischen Institutionen, insbesondere im Projektmanagement. Das Finanzministerium unterstützte die gastgebenden Städte bei der Erstellung von Einsatzplänen aus dem Studien- und Expertenfonds. Der effiziente und effektive Transport von Spielern und Fans stellt die gastgebenden Städte vor eine enorme Herausforderung. Aus dem Studien- und Fachkräftefonds wurden Personal und Fachwissen finanziert, um das lokale Organisationskomitees der Fußballweltmeisterschaft 2010 bei der Entwicklung eines Verkehrseinsatzplans zu unterstützen. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeSicherheitsberater wurden benannt, ein Austausch zwischen deutschen und südafrikanischen Rechts- und Sicherheitsfachkräften wurde gefördert. Die GTZ ernannte Fachkräfte, die das Nationale Katastrophenmanagementzentrum und die gastgebenden Städte bei der Einsatzplanung, Risikobewertung und Planung von Maßnahmen zur Risikominderung unterstützen. Auf nationaler Ebene wurden dazu Workshops durchgeführt. Es wurden Fachkräfte engagiert, um für das Finanzministerium eine Rahmenrichtlinie zu erarbeiten, die Institutionen bei ihren vertraglichen Verpflichtungen und Vereinbarungen unterstützt. Darüber hinaus wurde ein umfassender Einsatzplan entwickelt, um die gastgebenden Städte bei ihren Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft zu beraten und anzuleiten. Für das lokale Organisationskomitee wurde ein Verkehrseinsatzplan für 2010 entwickelt und ein Handbuch als Anleitung für Strategien und Verfahren produziert. Insgesamt wurden 14 Maßnahmen aus dem Studien- und Fachkräftefonds unterstützt, an deren Umsetzung sich mindestens 25 Fachkräfte aus Deutschland beteiligt haben.
Weiterführende Informationen
|
AktuellesChampions League und Strassenfussball
Mitglieder des Sportausschusses des Deutschen Bundestages informierten sich in Pretorias Township Mamelodi über das „Youth Development through Football“-Projekt der GTZ GIZ-Weltweit |