Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Schwerpunkte in SambiaDie Arbeit der GTZ in Sambia konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte: Unterstützung des sambischen DezentralisierungsprozessesDie Arbeit der GTZ unterstützt die sambische Regierung bei der Umsetzung der Nationalen Dezentralisierungsstrategie von 2004. Sie soll den Bürgerinnen und Bürgern den Staat näher bringen. Steuerungs- und Managementfähigkeiten wichtiger Partnerinstitutionen sollen verbessert, nationale Instrumente für Finanzzuweisungen an lokale Gebietskörperschaften mit verbesserten Möglichkeiten lokaler Steuereinnahmen und des kommunalen Finanzmanagements verknüpft werden. Ausgewählte Gemeinden sollen zeigen, dass Kommunen in Sambia mit entsprechender Unterstützung Dienstleistungen effizient, transparent und bürgerorientiert erbringen können. WasserMit der Verabschiedung einer neuen Wasserpolitik hat Sambia 1994 einen tief greifenden Reformprozess angestoßen. Erhebliche Fortschritte wurden vor allem in der Siedlungs- und Wasserwirtschaft erzielt. Dabei stehen im Mittelpunkt die Kommerzialisierung der städtischen Ver- und Entsorgung, die Regulierung der Dienstleister und die Förderung eines Fonds für die Verbesserung der Ver- und Entsorgung der Stadtrandgebiete. Der Reformprozess bei der Wasserressourcenbewirtschaftung wurde 2001 nur sehr zögerlich angestoßen und konzentrierte sich bisher auf die Schaffung eines neuen institutionellen und rechtlichen Rahmens. Der Wassersektor in Sambia wird seit über 20 Jahren von mehreren bi- und multilateralen Gebern unterstützt. Die Bundesrepublik nimmt eine herausragende Rolle bei der Förderung des Prozesses der politischen Entscheidungsfindung und den Investitionen ein. Das Ziel der Arbeit der GTZ in diesem Schwerpunkt ist es, den Zugang der ländlichen und städtischen Bevölkerung, besonders der armen und sehr armen, zu unbedenklichem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen zu verbessern. Damit wird auch dazu beigetragen, Konflikte um die Nutzung der sambischen Wasserressourcen zu vermeiden. Governance, Staat und ZivilgesellschaftZivilgesellschaftliche Gruppen gelten als wichtige Partner, um eine Teilhabe der Bevölkerung am Entwicklungsprozess sicherzustellen. Ihre Beteiligung ist Voraussetzung für eine nachhaltige Armutsbekämpfung. In der sambisch-deutschen bilateralen Entwicklungszusammenarbeit sind zivilgesellschaftliche Gruppen traditionell wichtige Partner. Relativ neu ist die explizite Förderung der Zusammenarbeit von Staat und Zivilgesellschaft durch die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit. |