Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Demokratisierung, Staat und ZivilgesellschaftProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Demokratisierung, Staat und Zivilgesellschaft
AusgangssituationSambia setzt eine langfristige Armutsbekämpfungsstrategie um. Dazu muss sichergestellt werden, dass die Interessen breiter, insbesondere benachteiligter Bevölkerungsgruppen einbezogen werden. Die Mitwirkung zivilgesellschaftlicher Organisationen an Planung, Umsetzung und Monitoring des Fünften Nationalen Entwicklungsplans ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Zivilgesellschaftliche Organisationen können erheblich dazu beitragen, die Ziele des aktuellen Entwicklungsplans zu erreichen. Eine Zusammenarbeit findet bisher jedoch nur sporadisch statt und ist zudem durch Konflikte belastet. ZielOrganisationen der Zivilgesellschaft unterstützen Governance-Reformprozesse und die Armutsbekämpfung. Der partnerschaftliche und qualifizierte Austausch zwischen staatlichen Akteuren und der Zivilgesellschaft hat eine institutionalisierte Form und gewährleistet die Teilhabe an Entscheidungsprozessen und die Kontrolle staatlichen Handelns. VorgehensweiseFach- und Methodenberatung sowie ein intensiver Dialog stärken Potenziale, Kompetenzen und Leistungsfähigkeit zivilgesellschaftlicher Netzwerke. Finanzierungsbeiträge unterstützen Programmatik, Professionalität und Kontinuität. Die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) fördert Netzwerke auf dezentraler Ebene. Durch die Mitwirkung an der Koordinierung und Harmonisierung von Geberbeiträgen trägt das Programm wesentlich zur Diskussion über neue Leistungsmodalitäten zur Förderung der Zivilgesellschaft bei. Irish Aid und das britische Department for International Development (DFID) beteiligen sich an der Finanzierung des Programms. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeDas Netzwerk „Civil Society for Poverty Reduction“ (CSPR) hat 2005 einen alternativen nationalen Entwicklungsplan vorgelegt. CSPR führt das Monitoring der Umsetzung durch und koordiniert die zivilgesellschaftlichen Beiträge für den neuen Entwicklungsplan. Das Jesuit Centre for Theological Reflection (JCTR) erhebt und veröffentlicht monatlich einen Warenkorb. Er beziffert die Mindestlebenshaltungskosten für eine sechsköpfige Familie und dient dem Staat als Grundlage für Maßnahmen zur Armutsminderung. Die Mitwirkung von Vertreterinnen und Vertretern zivilgesellschaftlicher Netzwerke in staatlichen Beratungsgremien und Dialogprozessen konnte etabliert werden. Kulturelle, soziale und wirtschaftliche Grundrechte werden in den neuen Verfassungsentwurf aufgenommen. Factsheets
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