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Genitalverstümmelung überwinden und Menschenrechte stärken

In der Schule haben wir gelernt, dass Genitalverstümmelung Tod und Krankheiten bringen kann. Ich würde meine Tochter niemals verstümmeln, wenn ich groß bin.
Sakandé, 12 Jahre, Grundschülerin in Burkina Faso

Mädchen und junge Frauen aus Guinea ©GTZ

Zahlreiche internationale Konventionen und Aktionsprogramme verurteilen weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) als schädliche kulturelle Praktik und schwere Menschenrechtsverletzung. Dennoch werden nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich rund drei Millionen Mädchen und Frauen an ihren Genitalien verstümmelt.
 
Weibliche Genitalverstümmelung stellt nicht nur einen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen dar. Die Praktik verletzt auch elementare Grundrechte und schränkt Mädchen und Frauen in ihren Entwicklungschancen ein.
 
Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) beteiligt sich die GTZ  seit 1999 an den internationalen Bemühungen, weibliche Genitalverstümmelung zu überwinden.
 
Ein Beispiel aus der Praxis: Im westafrikanischen Land Burkina Faso werden über 70 Prozent der Frauen an den Genitalien verstümmelt. Hier erarbeitete die GTZ gemeinsam mit dem Bildungsministerium Unterrichtsmaterial zu dieser Praktik. So erfahren Schülerinnen und Schüler, was bei dem Eingriff geschieht und welche Folgen eine Genitalverstümmelung haben kann.

Inzwischen entscheiden immer mehr junge Menschen für sich: Meine Tochter werde ich nicht verstümmeln lassen!

Im Auftrag des BMZ

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