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Herr Dr. Peter Pieck
E-Mail: peter.pieck@giz.de

Unterstützung der Autorité du Bassin du Fleuve Niger (ABN)

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Unterstützung der Autorité du Bassin du Fleuve Niger
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Afrika, länderübergreifend (Sitz: Niger)
Politischer Träger: Autorité du Bassin du Fleuve Niger (ABN) mit Sitz in Niamey (Niger)
Gesamtlaufzeit: Januar 2007 bis Dezember 2016

Ausgangssituation

Neun Staaten (Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Guinea, Kamerun, Mali, Niger, Nigeria, Tschad) liegen im Einzugsgebiet des Niger. Der Niger und seine Zuflüsse spielen aufgrund ihrer Bedeutung für Bewässerungslandwirtschaft, Fischfang, Transport und Energiegewinnung eine wichtige Rolle für die Entwicklungspotentiale der gesamten Region. Ein wirkungsvolles grenzüberschreitendes Wasserressourcenmanagement nach gemeinsamen Strategien und Prinzipien findet jedoch unter den Staaten im Nigerbecken bisher nicht statt.

Ziel

Das Gesamtziel des Vorhabens ist, dass die Anrainerstaaten des Nigerbeckens den Niger nach gemeinsamen Strate­gien und Prinzipien bewirtschaften. Das Vorhaben unterstützt die Nigerbecken-Behörde (ABN) beim Aufbau der notwendigen Dialog- und Kooperationsstrukturen.

Vorgehensweise

Der Aufbau und die Arbeit von nationalen Verbindungsbüros sowie ihre Kooperation mit ABN werden gefördert. Zudem wird die Abstimmung mit Vertretern der Zivilgesellschaft auf regiona­ler Ebene unterstützt. Das ABN-Personal wird durch technische Beratung im Daten- und Infor­mationsmanagement geschult. Als Voraussetzung für eine verbesserte Kooperation der Mit­gliedsstaaten soll die ABN bei der Ausarbeitung einer Umweltcharta und eines Protokolls zur Regelung der Schifffahrt sowie in Hinblick auf Ratifizierungsverfahren in den einzelnen Mit­gliedsländern beraten werden. Die Förderkomponenten umfassen: Beratung in Fach-, Koope­rations- und Prozessfragen durch internationale, regionale und lokale Langzeit- und Kurzzeit­fachkräfte. Weiterhin werden Sachleistungen in Form von EDV-Ausstattung und einem Fahr­zeug erbracht. Örtliche Zuschüsse werden u.a. zur Finanzierung von lokalen und regionalen Veranstaltungen und Fortbildungen eingesetzt.

Wirkung – Was bisher erreicht wurde

Die grenzüberschreitende Kooperation der Mitgliedsstaaten der ABN im Nigerbecken wird zu einer verbesserten Planung und Abstimmung von regionalen Infrastrukturprojekten führen. Ein abgestimmtes nach­haltiges Wasserressourcenmanagement reduziert die Gefahr negati­ver sozioökonomischer und ökologischer Folgen einer unkontrollier­ten Nutzung des Nigerwassers. Die ärmere Bevölkerung wird mittelbar von den langfristigen Wirkungen auf die Verbesserung ihrer Lebensbedingun­gen profitieren

Zudem trägt das Vorhaben dazu bei, dass die ABN ihre Rolle als Berater und Moderator bei regionalen wasserwirtschaftlichen Fragen und Koordi­nator von Investitionsmaßnahmen mit regionaler Bedeutung stärker als bisher wahrnehmen kann. Die nationalen Fachministerien der neun Mitgliedsländer werden durch die Verbindungsbüros zu einer intensiveren Abstimmung mit ABN und den anderen Mitgliedsländern befähigt. Die Fachkompetenz der Mitarbeiter nationaler Ministerien und Behörden wird dadurch gestärkt; die Harmonisierung der natio­nalen Wasserpolitiken der Niger-Anrainer wird verbessert.

Weiterführende Informationen


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Herr Dr. Peter Pieck
E-Mail: peter.pieck@giz.de
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