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Unterstützung der Autorité du Bassin du Fleuve Niger (ABN)Projektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Unterstützung der Autorité du Bassin du Fleuve Niger
Ausgangssituation
Neun Staaten (Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Guinea, Kamerun, Mali, Niger, Nigeria, Tschad) liegen im Einzugsgebiet des Niger. Der Niger und seine Zuflüsse spielen aufgrund ihrer Bedeutung für Bewässerungslandwirtschaft, Fischfang, Transport und Energiegewinnung eine wichtige Rolle für die Entwicklungspotentiale der gesamten Region. Ein wirkungsvolles grenzüberschreitendes Wasserressourcenmanagement nach gemeinsamen Strategien und Prinzipien findet jedoch unter den Staaten im Nigerbecken bisher nicht statt. Ziel
Das Gesamtziel des Vorhabens ist, dass die Anrainerstaaten des Nigerbeckens den Niger nach gemeinsamen Strategien und Prinzipien bewirtschaften. Das Vorhaben unterstützt die Nigerbecken-Behörde (ABN) beim Aufbau der notwendigen Dialog- und Kooperationsstrukturen. Vorgehensweise
Der Aufbau und die Arbeit von nationalen Verbindungsbüros sowie ihre Kooperation mit ABN werden gefördert. Zudem wird die Abstimmung mit Vertretern der Zivilgesellschaft auf regionaler Ebene unterstützt. Das ABN-Personal wird durch technische Beratung im Daten- und Informationsmanagement geschult. Als Voraussetzung für eine verbesserte Kooperation der Mitgliedsstaaten soll die ABN bei der Ausarbeitung einer Umweltcharta und eines Protokolls zur Regelung der Schifffahrt sowie in Hinblick auf Ratifizierungsverfahren in den einzelnen Mitgliedsländern beraten werden. Die Förderkomponenten umfassen: Beratung in Fach-, Kooperations- und Prozessfragen durch internationale, regionale und lokale Langzeit- und Kurzzeitfachkräfte. Weiterhin werden Sachleistungen in Form von EDV-Ausstattung und einem Fahrzeug erbracht. Örtliche Zuschüsse werden u.a. zur Finanzierung von lokalen und regionalen Veranstaltungen und Fortbildungen eingesetzt. Wirkung – Was bisher erreicht wurde
Die grenzüberschreitende Kooperation der Mitgliedsstaaten der ABN im Nigerbecken wird zu einer verbesserten Planung und Abstimmung von regionalen Infrastrukturprojekten führen. Ein abgestimmtes nachhaltiges Wasserressourcenmanagement reduziert die Gefahr negativer sozioökonomischer und ökologischer Folgen einer unkontrollierten Nutzung des Nigerwassers. Die ärmere Bevölkerung wird mittelbar von den langfristigen Wirkungen auf die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen profitieren Zudem trägt das Vorhaben dazu bei, dass die ABN ihre Rolle als Berater und Moderator bei regionalen wasserwirtschaftlichen Fragen und Koordinator von Investitionsmaßnahmen mit regionaler Bedeutung stärker als bisher wahrnehmen kann. Die nationalen Fachministerien der neun Mitgliedsländer werden durch die Verbindungsbüros zu einer intensiveren Abstimmung mit ABN und den anderen Mitgliedsländern befähigt. Die Fachkompetenz der Mitarbeiter nationaler Ministerien und Behörden wird dadurch gestärkt; die Harmonisierung der nationalen Wasserpolitiken der Niger-Anrainer wird verbessert. Weiterführende Informationen
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