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Herr Heinrich Semar
E-Mail: heinrich.semar@giz.de

Transport

Straßenbau in Namibia. Foto: GTZ

Die Reform im Straßentransportwesen ist eine der Hauptanstrengungen Namibias, den Verkehrssektor leistungsfähiger zu machen und ressourcenschonend zu betreiben. Ein gesetzlicher Rahmen wurde geschaffen, der eine moderne Gestaltung der Finanzierung, Planung und Organisation darlegt. Das Verrechnungssystem für den Verkehrsteilnehmer sorgt für einen ansehnlichen Anteil der benötigten Mittel. Der Reformprozess war 2000/2001 im Wesentlichen abgeschlossen. Seitdem kommt die Umsetzung der Reform nur noch langsam voran.

Es gilt nun, die inhaltliche Ausgestaltung der Reformen voranzutreiben und die namibische Regierung in den weiteren Schritten zur praktischen Umsetzung zu beraten. Es bestehen weiterhin Mängel bei der Organisation und Finanzierung des Straßennetzes, die zu einer ineffizienten Verwendung öffentlicher Mittel führen. Zu den Ursachen zählt die Tatsache, dass sich die vollzogenen Reformen inhaltlich noch nicht verfestigt haben: Kompetenzen sind noch nicht vollständig geklärt, Auditing Verfahren noch nicht entwickelt, die personellen Kapazitäten fehlen häufig und Planungsverfahren sind zu wenig auf Armutsreduktion ausgerichtet.

Die Unterstützung der GTZ umfasst drei Komponenten:

  • Stärkung der institutionellen Leistungsfähigkeit des Straßenverkehrssektors durch die Verbesserung der Arbeit und Interaktionen aller beteiligten Institutionen des Straßenverkehrsektors (Ministerium, Behörden, staatliche und private Unternehmen).
  • Verbesserung der Erreichbarkeit im ländlichen Raum durch eine Reform der Verfahren und Methoden für die Straßenplanung und -unterhaltung und die stärkere Ausrichtung auf die Reduktion der ländlichen Armut.
  • Qualifizierung einheimischer Fachkräfte.


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