GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Themen > Umwelt und Klima > Umweltmanagement in Stadt und Industrie > Proklima

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Bernhard Siegele
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GIZ Proklima - Programm zum Schutz der Ozonschicht

Ausschnitt aus einer Welle - Erkennungsmerkmal von GIZ Proklima

GIZ-Proklima organisiert im Auftrag des BMZ den deutschen Beitrag zum Multilateralen Fonds des Montrealer Protokolls von 1987. In diesem Protokoll geht es um den Schutz der stratosphärischen Ozonschicht. Zielrichtung ist, ozonschädigende Substanzen wie FCKW, Halone und Methylbromid in Entwicklungsländern zu ersetzen.

Seit 1996 unterstützt GIZ-Proklima Umweltministerien in über 30 Partnerländern. Diese führen Projekte durch, die die Auflagen des Protokolls erfüllen sollen. Ebenfalls berät GIZ-Proklima direkt betroffene Unternehmen in der Wahl der am besten geeigneten Technologien und organisiert die Abwicklung dieser Investitionen. Mit Hilfe der Mittel aus dem Multilateralen Fonds konnte GIZ-Proklima bisher zur Reduktion und Aufgabe des Verbrauchs von über 5000 Tonnen ozonschädigender Substanzen beitragen.

Dabei spielen deutsche Technologielieferanten, unter anderem von Kühl- und Klimaanlagen, sowie der Kunststoffproduktion eine wichtige Rolle. Firmen wie Bosch-Siemens, Liebherr, BASF oder Bayer liefern Anlagen, die ohne ozonschädigende Substanzen produzieren und außerdem noch weitere umwelt- und produktionstechnische Vorteile bieten.

Das Montrealer Protokoll ist bereits mehrfach verbessert und weiterentwickelt worden. Von den derzeit noch erlaubten Substanzen werden bis 2010 weltweit alle FCKWs und Halone ersetzt sein.

Eine umfassende Darstellung der Programmaktivitäten und Ergebnisse finden Sie auf unseren englischen Seiten.


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