Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Abfallwirtschaft im Großraum MaputoProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Unterstützung der Abfallwirtschaft im Großraum Maputo
AusgangssituationSeit dem Inkrafttreten des Autarkiegesetzes 1999 ist die Stadtverwaltung der mosambikanischen Hauptstadt Maputo für die Abfallwirtschaft zuständig. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Wahrnehmung der neuen Verantwortlichkeiten räumte der 2004 gewählte neue Stadtrat auch der Stadtreinigung eine sehr hohe Priorität ein. Zu Beginn des Projekts 2002 waren die für Abfallwirtschaft zuständige Stadtreinigungsabteilung der Stadtverwaltung noch nicht ausreichend ausgestattet und qualifiziert, um eine geordnete Abfallwirtschaft zu gewährleisten. ZielInstitutionelle Rahmenbedingungen und personelle Kompetenzen für die Abfallwirtschaft im Großraum Maputo sind verbessert. VorgehensweiseSchwerpunkt des Projekts ist die Unterstützung der Stadtverwaltung Maputo beim Aufbau einer geordneten Abfallwirtschaft. Stadtverwaltung und Stadtreinigungsbetriebe werden organisatorisch, planerisch und technisch beraten, die Verwaltungsstrukturen werden gestärkt und Bürgerbeteiligung wird unterstützt. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeDie Abfallsammlungsquote liegt bei etwa 60 Prozent gegenüber 25 Prozent zu Beginn des Projekts. Eine Erhöhung der Quote auf rund 70 Prozent bis Ende 2009 ist wahrscheinlich. Durch die Ausweitung der Primärabfallsammlung in zurzeit 20 suburbanen Stadtvierteln haben inzwischen rund 500.000 Einwohner von ärmeren Stadtvierteln Zugang zu verbesserten sanitären Bedingungen. In Kleinunternehmen in der Primärsammlung wurden bisher 264 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Das Projekt arbeitet eng zusammen mit der Stadtverwaltung von Maputo zusammen. Der Planungsprozess für die zweite Phase des von der Weltbank geförderten Stadtentwicklungsprogramms PROMAPUTO wurde unterstützt. Formulierung und Umsetzung des Abfallwirtschaftsplans und der Stadtreinigungsverordnung für Maputo wurden maßgeblich gefördert. Die institutionelle Reform in der Stadtdirektion wurde ebenfalls mithilfe des Projekts voran getrieben. Die Recyclinginitiative RECICLA konnte als Genossenschaft formalisiert werden. Beratung bei der schrittweisen Schließung der ungeregelten städtischen Mülldeponien leistet das Projekt zum Abschluss. Durch die enge Zusammenarbeit des Projekts und des Stadtentwicklungsprogramms der Weltbank PROMAPUTO verstärkten sich die erzielten Wirkungen wechselseitig. In der Abfallwirtschaft hat das Projekt Rahmenbedingung geschaffen, die im Zuge der Umsetzung von PROMAPUTO als beispielhaft gelten. Aufgrund des Vertrauens in die Nachhaltigkeit der Förderung, insbesondere der entwickelten Abfallwirtschaftsstrategie, war die Weltbank als Kreditgeber bereit, umfangreichen komplementären Finanzierungen zuzustimmen. Von vielen der größeren Städte Mosambiks werden der 2008 verabschiedete Abfallwirtschaftsplan und seine Umsetzung in Maputo als beispielhaft und nachahmenswert angesehen. |
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