Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Schwerpunkte in Mosambik
Grund- und Berufsbildung Mit dem Ende des Bürgerkrieges 1992 war der Weg frei für die friedliche Entwicklung Mosambiks, intensiv unterstützt von vielen Entwicklungsorganisationen. Auch im Bildungswesen sind große Fortschritte zu verzeichnen: Einschulungsraten von Mädchen und Jungen sind in den letzten Jahren stark angestiegen; die Analphabetenrate ist sichtbar gesunken. Jedoch bleibt trotz solcher Fortschritte das Bildungssystem noch immer ineffizient, was sich besonders in überdurchschnittlich hohen Wiederholer- und Abbrecherquoten niederschlägt. Auch der erst vor wenigen Jahren mit externer Hilfe eingeführte Berufsbildungssektor ist noch schwach entwickelt und deckt bei Weitem nicht den Bedarf an ausgebildeten Fachkräften. Er benötigt weiterhin intensive Förderung. Das deutsch-mosambikanische Bildungsprogramm unterstützt daher die Umsetzung des nationalen strategischen Plans für Bildung und trägt dazu bei, das Angebot von Grund- und Berufsbildung zu verbessern.
Informationen zum Programm in diesem Schwerpunkt finden Sie hier:
Dezentralisierung für ländliche Entwicklung Die Bekämpfung der Armut in Mosambik wird wesentlich erschwert durch unzureichende Kompetenzen und Kapazitäten der öffentlichen Verwaltungen auf staatlicher und kommunaler Ebene, die Entwicklungsprozesse nicht effizient und transparent planen und steuern können. Die Regierung hat in ihrer zweiten Nationalen Armutsreduzierungsstrategie für die Jahre 2006 – 2009 die Dezentralisierung von Funktionen und Verantwortlichkeiten als ein wichtiges Element einer guten Regierungsführung hervorgehoben. Die Verwaltungsdistrikte werden als Hauptakteure für die lokale Entwicklung gesehen. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die Kompetenzstärkung in den drei Provinzen Inhambane, Sofala und Manica sowie den Aufbau eines landesweiten Programms für dezentrale Planung und Finanzen unter Federführung des Ministeriums für Planung und Entwicklung (MPD). In den drei Provinzen hat die GTZ gemeinsam mit dem Partner geplante und abgestimmte Aktivitäten zur Bürgerbeteiligung und zur Entwicklungsplanung und -umsetzung begonnen. 23 Distrikte von insgesamt 33 und eine große Zahl kommunaler Selbstverwaltungen wurden bisher erfolgreich beraten. Verschiedene Erfahrungen aus den Provinzen können so exemplarische in die nationale Politikgestaltung eingespeist werden. Zudem berät das Programm den mosambikanischen Rechnungshof. Schon im ersten Jahr hat sich die Zahl der durchgeführten Prüfungen verdoppelt. Die Distrikte und kommunalen Selbstverwaltungen sollen in die Lage versetzt werden, die ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen effizient und transparent nutzen zu können und so die Entwicklung in den ländlichen Regionen Mosambiks zu fördern.
Informationen zum Programm in diesem Schwerpunkt finden Sie hier:
Wirtschaftsreform und Aufbau der Marktwirtschaft Trotz beachtlicher Erfolge beim Umbau der ehemals sozialistisch ausgerichteten Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in eine Marktwirtschaft nach westlichem Vorbild, hat Mosambik noch viele Hindernisse aus dem Weg zu räumen.
Informationen zum Programm zur KMU-Förderung finden Sie hier:
Informationen zum Projekt im Mikrofinanzsektor finden Sie hier:
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