Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Regionales Netzwerk für integrierte Abfallwirtschaft im MENA-RaumProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Regionales Netzwerk für integrierte Abfallwirtschaft im MENA-Raum
Ausgangssituation
Steigende Abfallmengen und ihre negativen Auswirkungen auf Umwelt, Trinkwasserqualität und Gesundheit bereiten den Ländern der MENA-Region zunehmend Probleme. Mehr als die Hälfte der dort ansässigen Bevölkerung lebt in urbanen Zentren und ist von den negativen ökologischen und gesundheitlichen Folgen der oft stark defizitären Abfallentsorgungssysteme besonders betroffen. Eine integrierte auf Ressourcenschutz ausgerichtete Abfallwirtschaft erfordert landesspezifisch angepasste Lösungen. Einen strukturierten, formellen Erfahrungsaustausch darüber gibt es in der MENA-Region bisher nicht. Unterschiedliche Akteure aus dem öffentlichen und privaten Sektor suchen – oftmals unabhängig voneinander – nach technischen, finanziellen und organisatorischen Lösungen. Der Aufbau einer nachhaltigen und integrierten Abfallwirtschaft kommt nur zögerlich voran. ZielDie Prinzipien einer nachhaltigen und integrierten Abfallwirtschaft sind im MENA-Raum und in allen Mitgliedsstaaten des Netzwerkes institutionell verankert. Vorgehensweise
Bestehende informelle Kontakte von Fachleuten und Entscheidungsträgern in der Abfallwirtschaft werden zu einer funktionierenden Kooperations- und Netzwerkstruktur ausgebaut. Wesentlicher Bestandteil der Trägerstruktur ist das Sekretariat des Abfallnetzwerks SWEEP-Net (Solid Waste Exchange of Information and Expertise Network). Als „schlanke“ Struktur ist es mit wenigen Fach- und Administrativkräften besetzt, um nach einer Anlaufphase ohne hohen Aufwand von den Mitgliedsländern getragen werden zu können. Das regionale Netzwerk wird von nationalen Netzwerken in den Mitgliedsstaaten gestützt, indem nationale Koordinatoren der verschiedenen Länder miteinander vernetzt werden. Personelle und institutionelle Kompetenzen für integrierte Abfallwirtschaft werden durch Vernetzung und Bereitstellung von Aus- und Fortbildungsangeboten gestärkt. Zum Wissensmanagement werden ein Internetportal und eine Datenbank erstellt. Europäische Ansätze und Erfahrungen sind aufgrund klimatischer, kultureller und sozioökonomischer Gegebenheiten nur teilweise auf die MENA-Region übertragbar. Der methodische Schwerpunkt liegt deshalb auf Süd-Süd-Kooperation und der Nutzung vorliegender regionaler Erfahrungen. Optionen für eine angemessene internationale Rechtsform werden derzeit erarbeitet und diskutiert. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeDas regionale Sekretariat wurde als Trägerstruktur des Netzwerks gegründet. An seinem Ausbau wird gearbeitet. Unter anderem wurden folgende Aktivitäten durchgeführt:
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