Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Förderung der ländlichen Elektrifizierung durch erneuerbare EnergienProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Förderung der ländlichen Elektrifizierung durch erneuerbare Energien
AusgangssituationGegenwärtig haben weniger als fünf Prozent der ländlichen Bevölkerung Madagaskars Zugang zu Strom. Ein Großteil von ihnen ist zur Deckung des täglichen Energiebedarfs abhängig von Petroleum, Kerzen, Batterien, dieselbetriebenen Generatoren und Feuerholz. Der mangelhafte Zugang zu Strom ist ein wesentliches Hindernis für die ländliche Entwicklung. Madagaskar verfügt über großes Potenzial an erneuerbaren Energiequellen, insbesondere an Wasserkraft. Die Förderung der dezentralen Energieversorgung auf der Basis von erneuerbaren Energiequellen hat daher Priorität für die Regierung Madagaskars. ZielDie Fähigkeit der Agentur zur Förderung der ländlichen Elektrifizierung (Agence de Développement de l’Électrification Rurale – ADER) und anderer staatlicher Stellen, Forschungsinstitutionen, privater Investoren und Projektentwickler ist verbessert, Projekte zur ländlichen Elektrifizierung durch erneuerbare Energien zu ermitteln, zu planen und umzusetzen. Vorgehensweise
Das Projekt will den Zugang zu Strom aus erneuerbaren Energiequellen im ländlichen Raum sowie die Förderung der produktiven Nutzung dieses Stroms verbessern, um die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu vermindern. Durchführende Organisation ist die Agentur zur Förderung der ländlichen Elektrifizierung (Agence de Développement de l’Électrification Rurale – ADER). Das Vorhaben umfasst drei Komponenten:
Wirkung – Was bisher erreicht wurdeDie Planung von Projekten zur ländlichen Elektrifizierung hat das Projekt durch die Einführung der Software GEOSIM und vor allem das Einpflegen von Informationen unterstützt. Die Anforderungen für die Erstellung von Machbarkeitsstudien für Kleinwasserkraftstandorte wurden standardisiert. In Zusammenarbeit mit lokalen Dienstleistern wurden auf dieser Grundlage bisher acht Studien erstellt. Für die Betreiber von Kleinwasserkraftprojekten wurde eine Vielzahl von Fortbildungen durchgeführt:
In Tsarasaotra wurde die Netzerweiterung eines Kleinwasserkraftwerks umgesetzt. Sie sichert der Kommune mit 4.300 Einwohnern Zugang zu Strom aus nachhaltiger Versorgung durch erneuerbare Energien. Zusammen mit dem Privatsektor, wie lokalen Betreibern, der finanzierenden Geschäftsbank BFV-SG und lokalen Investoren, werden gegenwärtig zwei Kleinwasserkraftwerke im ländlichen Raum Madagaskars geplant und gebaut. Sie ermöglichen ab 2011 drei weiteren Kommunen die nachhaltige Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien. Eines dieser Projekte wird die bestehende Versorgung durch Dieselgeneratoren ersetzen und so zusätzlich den Ausstoß von CO2 verringern. Downloads
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