Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Dezentralisierung, partizipative Entwicklung und RegierungsführungDie schwere wirtschaftliche Krise der 80er und 90er Jahre hat in Kamerun zu einem Verfall der sozialen Infrastruktur und zur Erosion lokaler Dienstleistungen besonders im ländlichen Raum geführt. Die Möglichkeiten, Entwicklung auf lokaler Ebene voranzutreiben, sind bislang noch begrenzt. Verschiedene Ursachen sind hier zu nennen: das zentralistisch ausgerichtete politische System, eine schwache zivilgesellschaftliche Organisation und Defiziten im Bereich der Regierungsführung. Die Arbeit im Schwerpunkt "Dezentralisierung, partizipative Entwicklung und Regierungsführung" knüpft an die kamerunische Strategie zur Armutsreduzierung (Poverty Reduction Strategy Paper, PRSP) und andere relevanten nationale Programme an. Ziel ist es, zentrale staatliche Akteure bei der Politikgestaltung in den Bereichen Dezentralisierung, Umsetzung der PRSP und partizipative Entwicklung zu beraten. Darüber hinaus unterstützt die GTZ Vertreter der Zivilgesellschaft bei der lokalen Entwicklung, im Dezentralisierungsprozess sowie bei der Umsetzung und Überwachung des PRSP. |