Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Ernährungssicherung, Wiederaufbau und Konfliktbearbeitung in der Region GueckedouProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Ernährungssicherung, Wiederaufbau und Konfliktbearbeitung in der Region Gueckedou
Ausgangssituation
In der guineischen Region Gueckedou haben bis zu 250 000 Flüchtlinge aus den Bürgerkriegsländern Sierra Leone und Liberia Zuflucht gesucht. 2000 und 2001 sind außerdem bewaffnete Banden aus diesen Ländern eingefallen und haben die Flüchtlinge und große Teile der einheimischen Bevölkerung vertrieben. Die Wiederherstellung der Lebensgrundlagen der kleinbäuerlichen Familien ist dringend nötig, um besonders der jugendlichen Bevölkerung eine Zukunftsperspektive zu geben und die Entwicklung von gewalttätigen Konflikten wie in den Nachbarländern zu verhindern. ZielDie Ernährungssicherheit armer und vom Konflikt betroffener Gruppen ist in einer Reihe von Gebieten der Region Guéckédou verbessert. Die wirtschaftlichen und sozialen Lebensgrundlagen der Menschen sind nachhaltig stabilisiert. Vorgehensweise
Das ist Teil eines Projektverbundes in der Krisenregion Westafrikas. Angesiedelt im Dreiländereck Guinea, Liberia und Sierra Leone arbeitet es in den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung, Wiederaufbau, Gemeindeentwicklung und Krisenprävention. In Guinea unterstützt es die guineischen landwirtschaftlichen Beratungsdienste bei der Entwicklung und Verbreitung verbesserter Reisanbautechniken. In Dorfbaumschulen werden Pflänzlinge für Ölpalmen gezogen, mit der die Bevölkerung Ödland wieder aufforsten kann. Das verbessert langfristig die Umweltsituation und erhöht das bäuerliche Einkommen. Gemeinsam mit den staatlichen Gesundheits- und Schuldiensten informiert das Projekt die Bevölkerung über richtige Koch-, Ernährungs- und Hygienegewohnheiten. Zur Vorbeugung von Konflikten fördert die GTZ die Integration von Jugendlichen in die Gesellschaft sowie einen gesellschaftlichen Dialogprozess. Der erleichterte Zugang zu Personalausweisen soll das Bürgerrechtsbewusstsein stärken und ermöglicht der Bevölkerung größere Reisefreiheit sowie die Beteiligung an Wahlen. Die GTZ versucht, alle Maßnahmen in lokale Entwicklungspläne zu integrieren. Sie unterstützt auch den grenzüberschreitenden Austausch der Bevölkerung mit den Menschen in den Nachbarregionen in Sierra Leone und Liberia. Das Projekt ist eng verknüpft mit dem GTZ-Projekt „Ernährungssicherung, Wiederaufbau und Konfliktbearbeitung in den grenznahen Distrikten von Kailahun und Kono, Sierra Leone“. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeIn den Grenzgebieten sind 52 km Strassen instand gesetzt worden, die Transportzeiten und -preise haben sich halbiert. Die Bevölkerung hat so leichteren Zugang zu Krankenhäusern und kann ihre landwirtschaftlichen Produkte besser vermarkten. |
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