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Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Ghanas wirtschaftliche Entwicklung seit Mitte der 1990er-Jahre ist eine der großen Erfolgsgeschichten in Subsahara-Afrika. Das Land befindet sich auf einem stabilen Entwicklungskurs. Die Armutsrate fiel von mehr als 50 Prozent (1992) auf unter 30 Prozent (2006). Die großen Erfolge gingen jedoch mit dem Anstieg der ungleichen regionalen Verteilung von Einkommen, Vermögen und Chancen einher. Die ländlichen Gebiete, besonders der Norden Ghanas, waren von Wirtschaftswachstum und Armutsreduzierung weitgehend abgekoppelt. Die Entwicklung des Finanzsektors konzentrierte sich vor allem auf das obere Marktsegment; weite Teile der Bevölkerung blieben ohne Zugang zu Finanzdienstleistungen.

Der Privatsektor mit dem durch ihn erzielten Wirtschaftswachstum ist für die ghanaische Regierung Schlüssel zur Armutsminderung. Die Privatsektor-Entwicklungsstrategien der Regierung konzentrieren sich auf die Schaffung eines förderlichen Geschäfts- und Investitionsklimas sowie auf die Verbreiterung des Zugangs zu Finanzdienstleistungen.

Neben gravierenden Infrastrukturschwächen in den Bereichen Energie, Transport und Telekommunikation gibt es mehrere Defizite, die die Entwicklung des ghanaischen Privatsektors hemmen:

  • Mangelnde Effizienz und unzureichender Organisationsgrad der Interessenvertreter sowie der Fördereinrichtungen und Dienstleister zur Entwicklung der Wirtschaft
  • Schwerfällige, intransparente und korruptionsanfällige staatliche Verwaltung
  • Schwach entwickeltes Finanz- und Zahlungssystem

Kleinste, kleine und mittelständische Unternehmen (KKMU) haben keinen Zugang zu Finanzdienstleitungen, wie Sparprodukten, Darlehen und Versicherungen.
Die Arbeit der GIZ trägt dazu bei, die genannten strukturellen Schwächen abzubauen und Ressourcen und Kompetenzen zu schaffen, die die Entwicklung der KKMU unterstützen. Mit Partnern wie Unternehmensverbänden, einzelnen Unternehmen, Ministerien und lokalen Behörden wird dabei eng zusammengearbeitet. Die Partner werden in die Lage versetzt, investitionshemmende Regelungen zu erkennen und zu beseitigen, um das Geschäfts- und Investitionsklima sowie den Zugang zu Finanzdienstleistungen zu verbessern.


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