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Schwerpunkte in Burundi

Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung

Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung haben unmittelbare Auswirkungen auf die Gesundheit. Funktionierende Systeme verringern wasserinduzierte Krankheiten und verbessern damit die Leistungs- und Erwerbsfähigkeit der Bevölkerung. Außerdem begünstigen sie eine intakte Umwelt. Nachhaltige Entwicklung und Bewirtschaftung der Wasserressourcen sind Grundvoraussetzungen für Landwirtschaft und Industrie. Aufgrund seiner umfassenden Bedeutung ist Wasser ein relevanter Faktor bei der Armutsbekämpfung. Auch die burundische Regierung räumt der Trinkwasserversorgung in ihrer Strategie zur Armutsbekämpfung (Cadre Stratégique de Lutte contre la Pauvreté – CSLP) einen entscheidenden Stellenwert für das Erreichen der Milleniumsziele ein.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) verfügt im Wassersektor über fundierte, international anerkannte Erfahrungen. Im Wassersektor Burundis ist die EZ, mit bürgerkriegsbedingten Unterbrechungen, seit den 1980er-Jahren tätig. Deutschland hat bei den Regierungsverhandlungen 2005 mit Burundi den Schwerpunkt Wasser vereinbart und wird seine Mittel fast ausschließlich hier bündeln.

Das deutsche Engagement wird in enger Kooperation und Arbeitsteilung mit anderen Gebern ausgeführt und wird sich mit anderen Programmen und Projekten der deutschen EZ ergänzen. Die Aktivitäten finden auf der politischen, regionalen und lokalen Ebene statt (Mehrebenenansatz).

Finanzielle Zusammenarbeit (FZ) und Technische Zusammenarbeit (TZ) werden politische, institutionelle und betriebliche Strukturen im Wassersektor stärken sowie Infrastruktur neu aufbauen oder rehabilitieren. Ziel ist eine effiziente und effektive Versorgung der Bevölkerung mit regelmäßiger Nutzung der Wasserversorgungsanlagen. Zu den Maßnahmen gehören neben der Abwasserentsorgung beispielsweise der Bau von Latrinen und Hygieneerziehung, was zu einer verbesserten Sanitärsituation, der hygienischen Nutzung von Wasser und zu mehr Gesundheit führt.


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