Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Verbesserung der Wasser- und SanitärversorgungProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Sektorprogramm Wasser- und Sanitärversorgung (PROSECEAU) in Burundi
AusgangssituationMit Ausbruch des Bürgerkrieges (1993) verschlechterte sich die Wasser- und Sanitärversorgung der Bevölkerung Burundis erheblich. Auch 2010 hat ein großer Teil der Bevölkerung keinen Zugang zu unbedenklichem Trinkwasser und zu hygienischen Sanitäreinrichtungen. Nachhaltige Verbesserungen der Wasser- und Sanitärversorgung werden durch unzureichende Rahmenbedingungen im Wassersektor und ungenügendes Wasserressourcenmanagement verhindert. Das Programm unterstützt die von der burundischen Regierung eingeleiteten Reformen im Wassersektor, um die institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu verbessern. Ein Dezentralisierungsprozess stärkt kommunale und regionale Kompetenzen und verbessert so die Versorgungssicherheit der armen Bevölkerung. ZielDie Wasser- und Sanitärversorgung der Bevölkerung ist mit der Einführung eines integrierten Wasserressourcenmanagements und eines dezentralen, professionellen sowie dienstleistungsorientierten und kostendeckenden Betriebs, einschließlich Rücklagenbildung, nachhaltig verbessert. VorgehensweiseGIZ (früher GTZ und DED) und KfW Entwicklungsbank arbeiten auf unterschiedlichen administrativen Ebenen, das heißt mit Ministerien, Provinzverwaltungen, Kommunen und Betreibern. Investitionen, Beratung, Studien, Begleitmaßnahmen, Fortbildungsmaßnahmen und andere Interventionen verstärken sich gegenseitig, um die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser zu unterstützen. Deutschland ist derzeit der größte Geber im Wassersektor Burundis und koordiniert die anderen Geber maßgeblich. Hauptaufgaben des Programms:
Wirkung – Was bisher erreicht wurdeSeit Anfang 2009 liegt die Verantwortung für Reform und Koordination des Wassersektors in einem Ministerium. Gleichzeitig wurde das Wasserressourcenmanagement von den Serviceleistungen der Wasserversorgung getrennt. Das Wasserministerium hat die zügige und zielgerichtete Abstimmung der Wasserpolitik vorangetrieben, die der Ministerrat im Dezember 2009 verabschiedete. Die Wasserpolitik definiert die strategischen Achsen der Sektorreform und gibt die Orientierung für den Reformprozess vor. Im März 2010 fand eine erste Begutachtung als wesentliches Element der Sektorkoordinierung im Sinne der Pariser Erklärung über die Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit (2005) statt. Eine nationale Wasser- und Sanitärdatenbank gibt einen Überblick über die bestehende Wasserversorgung und -entsorgung und dient nun als Grundlage für das nationale Monitoring, die Erstellung der Sektorinvestitionsplanung sowie für die kommunale Entwicklungsplanung. |
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