Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Weltwassertag 2011: Für ein gesundes und würdevolles Leben
Nachhaltige Sanitärversorgung in Burkina Faso "Wasser für urbane Räume" lautet das Motto des diesjährigen Weltwassertags der Vereinten Nationen (UN) am 22. März. Ein Thema mit hoher Aktualität: Der UN zufolge sterben jährlich 1,5 Millionen Kinder weltweit an den Folgen schmutzigen Trinkwassers und mangelhafter Hygiene. Fast 2,6 Milliarden Menschen hatten 2010 keinen Zugang zu Toiletten, die den grundlegenden Hygienestandards genügen. Auch der westafrikanische Staat Burkina Faso kennt dieses Problem: Nur jeder Zehnte hat dort eine eigene Toilette. Seit 2004 unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) – zunächst als GTZ, seit dem 1. Januar 2011 mit DED und InWEnt unter dem Dach der GIZ – gemeinsam mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Regierung Burkina Fasos dabei, die Sanitärversorgung in kleinen und mittelgroßen Städten zu verbessern. Mittlerweile haben 21,5 Prozent der Stadtbewohner Zugang zu Sanitäreinrichtungen. 2005 lag die Quote noch bei 14 Prozent. „Gute Sanitärversorgung ist eine wichtige Voraussetzung für ein gesundes und würdevolles Leben“, sagt GIZ-Programmleiter Olivier Stoupy. „Vor allem Frauen warten aus Scham oft bis zum Einbruch der Nacht, um sich im Freien zu erleichtern.“ Die schlüsselfertige Toilette GIZ und KfW haben das staatliche Wasser- und Sanitärversorgungsunternehmen ONEA im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dabei unterstützt, das Konzept der „schlüsselfertigen Toilette“ zu entwickeln: Wenn genügend Haushalte bereit sind, eine Anzahlung zu leisten, beauftragt ONEA ein Privatunternehmen, das den kompletten Bau der Toilette übernimmt. Früher waren verschiedene Dienstleister beteiligt, was oft zu Verzögerungen und schlechter Qualität führte. „Die enge Kooperation mit dem Privatsektor verkürzt die Planung und Bauzeit erheblich“, sagt Stoupy.“ Zudem können die Menschen zwischen verschiedenen Toilettenarten und Finanzierungsmöglichkeiten wählen. „Das Konzept der ‚schlüsselfertigen Toilette‘ ist so erfolgreich, dass es auch im Ausland auf Interesse stößt“, so Stoupy. Seit 2009 unterstützt die GIZ ONEA außerdem dabei, die Sanitärversorgung mit den Gemeinden zu planen und die Qualität der Dienstleister sowie die Zufriedenheit der Haushalte zu prüfen. |
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