GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

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Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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GIZ Weltweit > Afrika südlich der Sahara > Burkina Faso > Schwerpunkte > Wasser

Trinkwasserversorgung und nachhaltige Bewirtschaftung einer knappen Ressource

Wasser ist Leben – dies gilt besonders für ein Sahelland wie Burkina Faso. Bei einem Bevölkerungswachstum von jährlich um die 3% wird die Ressource immer knapper. Dieser Trend wird durch den einsetzenden Klimawandel verstärkt, der durch verminderte Regenfälle dazu beiträgt, dass die Nutzung von Oberflächenwasser immer schwieriger wird. Diese Tatsache birgt das Potenzial für Konflikte innerhalb des Landes, aber auch mit den Nachbarländern. Langfristig wird deshalb ein integriertes Wasser-Ressourcen-Management immer wichtiger, das eine Optimierung der Wassernutzung innerhalb der grenzüberschreitenden Wassereinzugsgebiete sicherstellt

Die deutsch-burkinische Zusammenarbeit fördert die nachhaltige Bereitstellung gesundheitlich unbedenklichen Trinkwassers für die unterversorgte Stadt- und Landbevölkerung. Bezugsrahmen ist das Konzept einer nachhaltigen integrierten Wasserwirtschaft, das auf der Makro-, Meso- und Mikroebene ausgerichtet ist, also auf den Ebenen: Sektorpolitik und rechtlicher Rahmen, Mittlerorganisationen und Nutzern arbeitet.

Thematische Schwerpunkte sind Wasserversorgung, Abwasser- und Fäkalienentsorgung, und Wasserressourcenbewirtschaftung. Regionale Programmschwerpunkte liegen im Wassereinzugsgebiet des Mouhoun-Flusses sowie in der städtischen Wasserwirtschaft.

Konkrete Ansatzpunkte der Unterstützung sind:

  • Unterstützung bei der Umsetzung des nationalen Wasser- und Abwasserprogramms
  • Verbesserung der sektoralen Rahmenbedingungen durch Unterstützung der landesweiten Sektorreformen und des nationalen Wasserressourcenmanagements
  • Begleitung des Kompetenztransfers im Wasserbereich von der zentralen auf die kommunale Ebene
  • Stärkung der Trägerkapazitäten beim Integrierten Wasserressourcenmanagement auf Meso- und Mikroebene
  • Identifizierung der Nutzerkonflikte auf Mikroebene
  • Versorgung der Bevölkerung in den städtischen Randgebieten (um die Hauptstadt Ouagadougou herum siedeln 300.000 Menschen ohne städtische Infrastruktur), Unterstützung der Sekundärzentren, insbesondere im Wassereinzugsgebiet des Mouhoun
  • Beseitigung gravierender Abwasserprobleme in den Großstädten des Landes
  • Unterstützung der Geberharmonisierung und des Sektordialogs.

Zurzeit wird das Programm " Trinkwasser- und Sanitärprogramm in kleinen und mittleren Städten“ als Kooperationsvorhaben der KfW und der GTZ durchgeführt.
Der Aufbau der Infrastruktur für die städtische Trinkwasserversorgung wird in großem Umfang durch die finanzielle Zusammenarbeit mit der KfW Entwicklungsbank vorangetrieben.
Die Erfolge deutsch-burkinischer Zusammenarbeit zeigen sich. So wird ONEA, die nationale Wasserbehörde, die seit vielen Jahren von der deutschen EZ unterstützt wird, als einer der bestgeführten Betriebe in der Region bezeichnet, der in den letzten zehn Jahren kostendeckend gearbeitet hat  Die Kompetenzen des Landwirtschaftsministeriums, dem der Bereich Wasser unterstellt ist, und der Kommunen wurden soweit gestärkt, dass sie in der Lage sind, diesen Prozess selbständig zu steuern.


Aktuelles

Weltwassertag 2011: Für ein gesundes und würdevolles Leben
Nachhaltige Sanitärversorgung in Burkina Faso
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