Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Gesundheitszentren für ÄthiopienProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Gesundheitszentren für Äthiopien
Ausgangssituation
Obwohl Gesundheitszentren kleiner als Krankenhäuser sind, stehen sie an vorderster Front der Gesundheitsversorgung in Äthiopien. In den meisten Zentren arbeiten keine Ärzte, vielmehr wird die Grundversorgung durch so genannte Gesundheitsfachkräfte (health officers) und Krankenschwestern gewährleistet. Mehr als 85 % der Äthiopier leben auf dem Land. Wenn sie medizinische Hilfe benötigen, müssen sie große Strecken zu Fuß zurücklegen oder über weite Strecken getragen werden, um in die nächstgelegene Gesundheitseinrichtung zu gelangen. Im Rahmen des Programms zur Entwicklung des Gesundheitssektors (Health Sector Development Programme - HSDP) hat das äthiopische Gesundheitsministerium GTZ IS damit beauftragt, den Bau von 490 neuen Gesundheitszentren zu leiten, um dadurch den Zugang zu Leistungen der medizinischen Grundversorgung zu verbessern. Viele davon müssen in abgelegenen und schwer zugänglichen Teilen des Landes errichtet werden. ZielIm ländlichen Raum Äthiopiens sind 490 Gesundheitszentren errichtet worden, um den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen landesweit zu verbessern. Außerdem haben Baufirmen kostengünstige Bautechniken kennengelernt, die sie künftig beim Bau einfacher, aber solider Gebäude nutzen können. VorgehensweiseDie Gesundheitszentren werden von kleinen äthiopischen Baufirmen errichtet, die von der GIZ lernen, effizienter zu arbeiten, indem sie Baustoffe in großen Mengen beschaffen und besser verwalten. Die GTZ sorgt für eine bedarfsgerechte Planung und Gestaltung und eine wirkungsvolle Überwachung der Baumaßnahmen. Die Gesundheitszentren werden in einer einfachen, modularen Bauweise errichtet, die viel Handarbeit erfordert. Dies schafft Arbeitsplätze für die Bevölkerung in allen Regionen des Bundesstaats. Durch die Einbeziehung von mehr als 400 lokalen und regionalen Baufirmen in die Errichtung der Gesundheitszentren sorgt GIZ IS dafür, dass der Bereich Kapazitätsentwicklung ein fester Bestandteil des Programmes ist. Da hunderte neuer Gesundheitszentren entstehen, baut das Gesundheitsministerium seine Qualifizierungsangebote aus, um mehr medizinische Fachkräfte ausbilden zu können. Beides ist Teil des HSDP der äthiopischen Regierung, mit dem durch eine zügige Ausweitung der medizinischen Grundversorgung die Millenniums-Entwicklungsziele 4 (Senkung der Kindersterblichkeit), 5 (Verbesserung der Gesundheit von Müttern) und 6 (Bekämpfung von HIV/Aids, Malaria und anderen Krankheiten) verwirklicht werden sollen. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeDurch den Bau von Gesundheitszentren für Äthiopien wurde der Zugang der ländlichen Bevölkerung zu medizinischen Versorgungsleistungen erheblich verbessert.
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