GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Schwerpunkte in Äthiopien

Deutschland unterstützt Äthiopien seit Ende der 1970er-Jahre in unterschiedlichen Sektoren durch finanzielle und technische Zusammenarbeit. Seit 2001 konzentriert sich die deutsch-äthiopische Entwicklungszusammenarbeit auf drei Schwerpunkte:

Nachhaltige Landbewirtschaftung

Das Programm Nachhaltige Landbewirtschaftung (Sustainable Land Management – SLM) trägt zur Förderung der Ernährungssicherheit sowie zur Reduzierung der Landverschlechterung  in den äthiopischen Hochlandregionen Amhara, Oromia und Tigray bei. Das Programm basiert auf dem Ansatz des integrierten Wassereinzugsgebietsmanagement, der in den letzten Jahren durch das äthiopisch-deutsche SUN-Programm (SUN – Sustainable Use of Natural Resources) erfolgreich angewendet wurde.

Programm zur Förderung der städtischen Verwaltung und des Dezentralisierungsprozesses (Urban Governance and Decentralisation Programme – UGDP)

Ziel des Programms ist es, den Dezentralisierungsprozess in Äthiopien zu unterstützen, indem die Kommunen in ihrer Fähigkeit zur Selbstverwaltung gestärkt werden. Das Programm fördert in ausgewählten Städten Bürgerbeteiligung, Stadtplanung, Finanzverwaltung sowie den Auf- und Ausbau der Infrastruktur. Dadurch sollen die kommunalen Dienstleistungen für die Bürger verbessert und die Grundsätze guter Regierungsführung umgesetzt werden. Zur nachhaltigen Gestaltung der Reformen und in Vorbereitung auf eine breiter angelegte Einführung werden die betreffenden Prozesse standardisiert und Plattformen für den Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen ins Leben gerufen, beispielsweise der äthiopische Städteverband (Ethiopian Cities Association) und der äthiopische Städtetag (Ethiopian Cities Day).

Äthiopien. Ausstellungsgelände auf dem äthiopischen Städtetag 2010 in Awassa. © GIZ

Aufbau von Kompetenzen und Leistungsfähigkeit zur Wirtschaftsentwicklung

Das Programm „Kapazitätsaufbau zur Wirtschaftsentwicklung – Engineering Capacity Building Programme“ ist ein ehrgeiziges Reformprogramm der äthiopischen Regierung, das die industrielle Entwicklung des Landes beschleunigen soll. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt das Programm finanziell, technisch und personell, um die Rahmenbedingungen für Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigungswachstum für die schnell wachsende Bevölkerung zu verbessern.

Das Programm ist landesweit in vier Reformfeldern aktiv:

  • Reform der Ingenieursausbildung
  • Reform des TVET-Systems (gewerblich-technische berufliche Aus- und Weiterbildung)
  • Reform der Qualitätsinfrastruktur
  • Entwicklung der Industrie und der Privatwirtschaft

Äthiopien. Junge Metallarbeiter werden in einer Werkstatt angelernt. Berufsbildung ist Teil des ecbp-Reformprogramms. Foto: Michael Tsegaye

 


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