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GTZ Weltweit > Afrika südlich der Sahara > Niger

Bureau de la GTZ à Niamey

Büroleiter
Herr Dr. Werner Petuelli
E-Mail: werner.petuelli@gtz.de

Standort
Avenue de l’Afrique
Porte N° 36
Niamey
Republik Niger

Postanschrift
GTZ – Coopération Allemande au Développement
B.P. 10814
Niamey
Republik Niger

Tel.: +227 20 722551
Fax: +227 20 732629
E-Mail: gtz-niger@gtz.de

Die GTZ im Niger

Niger, Afrika südlich der Sahara. © GTZ 2004.

Die deutsch-nigersche Zusammenarbeit geht bis auf die 60er Jahre zurück.

Niger gehört laut Human Development Index (HDI) des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) zu den fünf ärmsten Ländern der Welt. Das jährliche Pro-Kopf-Einkommen beträgt nicht mehr als 200 Euro. Die Armut im ländlichen Raum, in dem 85 Prozent der Bevölkerung leben, ist besonders hoch.

Zeburinder in der Nähe von Niamey, der Hauptstadt des Niger. ©GTZ.

Nur 15 Prozent des Landes, das dreieinhalb Mal so groß ist, wie Deutschland, sind landwirtschaftlich nutzbar. Unsichere klimatische Bedingungen, Übernutzung der Böden und Erosion bedrohen die Grundlagen der landwirtschaftlichen Produktion. Bis Anfang der 80er-Jahre konnte Niger durch den Abbau von Uran erhebliche Exporterlöse erzielen. Nach dem Ende des Uran-Booms beschränken sich die Exporte auf landwirtschaftliche Produkte wie Zwiebeln, Sesam und Lebendvieh. Weitere entwicklungshemmende Faktoren sind ein sehr hohes Bevölkerungswachstum von 3,3 Prozent pro Jahr, ungenügender Zugang zu Bildung und mangelnde gesundheitliche Versorgung.

Nach der politischen Instabilität in den 90er-Jahren mit zwei Staatsstreichen und der Rebellion der Tuareg im Norden ist die politische Entwicklung im Niger seit der Rückkehr zur Demokratie im Jahr 1999 stabil. Im Juli 2004 fanden die ersten Gemeinderatswahlen statt.

Die GTZ unterstützte im Niger bis 2003 Projekte in den Bereichen Ressourcenschutz/ ländliche Entwicklung, Wasserversorgung, Friedensförderung, Familiengesundheit, muttersprachliche Grundschulerziehung und Spar- und Kreditwesen. Bei den Regierungsverhandlungen 2002 wurde eine Konzentration auf den Schwerpunkt Armutsbekämpfung im ländlichen Raum vereinbart. Ein landesweites Programm, das von der GTZ zusammen mit der KfW Entwicklungsbank und dem Deutschen Entwicklungsdienst umgesetzt wird, leistet dazu einen Beitrag.

Darüber hinaus führt die GTZ ein Projekt zur Prävention von HIV/AIDS in Schulen und zur Alphabetisierung durch.

Außerdem arbeitet die GTZ im Auftrag internationaler Organisationen. Für diese Aufträge ist der Geschäftsbereich GTZ International Services verantwortlich.

Das von DED und GTZ gemeinsam genutzte Büro in der Hauptstadt Niamey. ©GTZ.

Seit 1981 ist die GTZ mit einem Büro in der Hauptstadt Niamey vertreten.


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