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Ansprechpartner
Agência da GTZ em Maputo
Büroleiter Herr Peter Luhmann Standort Av. Francisco Orlando Magumbwe Nº 976 Maputo Postanschrift Agência da GTZ C.P. 2766 Maputo Mozambique Tel.: +258 21 491245 Fax: +258 21 492323 |
Die GTZ in Mosambik
Mosambik gehört bisher zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Afrikas. Das durchschnittliche jährliche Wirtschaftswachstum in den letzten Jahren war beeindruckend. Auch in Zeiten der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise werden für Mosambik vom Internationalen Währungsfonds (IWF) überdurchschnittliche Wachstumsraten vorausgesagt. Die Prognosen sind allerdings vor allem isolierten Megaprojekten südafrikanischer und anderer internationaler Investoren (Elektrizität, Bauxit, Gas, Titan, Kohle etc.), der Aluminiumschmelze MOZAL und dem wachsenden Tourismus im Hochpreissegment zu verdanken. Mikroökonomisch sind die Erfolge bescheiden und das Wirtschaftswachstum bleibt oft noch ohne Breitenwirkung. Die Wirtschaftsstruktur im ländlichen Raum ist kaum entwickelt, hier leben etwa 70 Prozent der Bevölkerung. Die Menschen arbeiten dort zumeist informell, ohne Kontakt zu größeren Wirtschaftskreisläufen, und leben von Subsistenzlandwirtschaft und artesanaler, das heißt von handwerklich betriebener Fischerei. Mit etwa 800.000 Quadratkilometern und einer Gesamtbevölkerung von knapp 21 Millionen ist Mosambik nur dünn besiedelt. 44 Prozent der Mosambikanerinnen und Mosambikaner sind jünger als 15 Jahre und die Hälfte der Gesamtbevölkerung sind Analphabeten. Die Gesundheitsversorgung ist unzureichend und die HIV/Aids-Infektionsrate mit 16,7 Prozent landesweit besorgniserregend. Naturkatastrophen suchen das Land regelmäßig heim, das zukünftig auch spürbar unter den Konsequenzen des Klimawandels leiden wird. Trotz bisher erzielter Fortschritte lebt die Hälfte der Gesamtbevölkerung in extremer Armut. So gilt Mosambik noch immer als eines der unterentwickeltsten Länder und nimmt Platz 172 von 182 auf dem Human Development Index der Vereinten Nationen ein (2009). Mehr als die Hälfte des Staatshaushaltes wird von Gebern finanziert, damit ist Mosambik eines der am stärksten von Auslandshilfe abhängigen Länder weltweit. Seit 2001 ist die nationale Armutsbekämpfungsstrategie (PARPA) der Orientierungsrahmen der Regierung für die Entwicklungsbestrebungen und das Engagement der Geber. 2006 wurde eine überarbeitete Strategie (PARPA II) verabschiedet. Ziel ist es, die absolute Armut bis zum Jahr 2009 auf 45 Prozent zu reduzieren. Jährlich werden die dafür zwischen der mosambikanischen Regierung und den Gebern vereinbarten Indikatoren überprüft. In der Vergangenheit kamen diese Bewertungen, auch im afrikanischen Vergleich, insgesamt zu positiven Ergebnissen. Das Aide Memoire 2009 zeigte ein gemischtes Bild: 20 von 40 vereinbarten Indikatoren wurden darin termingerecht als erfüllt bewertet. Die deutsch-mosambikanische Zusammenarbeit konzentriert sich regional auf die drei Provinzen Inhambane, Sofala und Manica und auf nationaler Ebene auf die Hauptstadt Maputo. Aktuell ist die GTZ mit ihren etwa 200 nationalen und internationalen Mitarbeitern in Mosambik im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in drei Schwerpunkten tätig:
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