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GTZ Weltweit > Afrika südlich der Sahara > Mauretanien

Boureau de la GTZ à Nouakchott

Büroleiter
Herr Rainer Geppert

Postanschrift
B.P. 5217
Nouakchott
Mauretanien

Tel.: +222 5256725
Fax: +222 5254423
E-Mail: GTZ-Mauretanien@gtz.de

Die GTZ in Mauretanien

Karte Mauretanien, Afrika südlich der Sahara. © GTZ 2004.

Die Technische Zusammenarbeit im Auftrag des Bundes-ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit dem Partnerland Mauretanien begann mit dem Aufbau der staatlichen Druckerei und der nationalen Entwicklungsgesellschaft SONADER kurz nach der Unabhängigkeit 1960. Sie hat sich in den vergangenen gut 40 Jahren auf fast alle wichtigen Sektoren der mauretanischen Gesellschaft und Volkswirtschaft erstreckt. Seit 1991 besteht ein GTZ-Büro in der Hauptstadt Nouakchott.

Seit der Dürrekatastrophe im Sahel in den 70er-Jahren und durch das Bevölkerungswachstum ist Mauretanien mit einem tief greifenden Strukturwandel konfrontiert: Die früher zu 70 Prozent nomadisierende Bevölkerung ist weitgehend sesshaft geworden, sodass heute nur noch etwa sieben Prozent als Nomaden bezeichnet werden können. Das hatte ganz erhebliche Auswirkungen auf den Strukturwandel in den städtischen und ländlichen Gebieten. Dem trägt auch die 2001 erstellte und 2006 fortgeschriebene Armutsbekämpfungsstrategie Rechnung. Sie orientiert sich heute an vier zentralen Problembereichen Mauretaniens:

  • dem nicht ausreichenden wirtschaftlichen Wachstum und der Konsolidierung der makro-ökonomischen Rahmenbedingungen,
  • der mangelnden Einbindung der Armen in den Wachstums- und Entwicklungsprozess besonders im Bereich der städtischen und ländlichen Entwicklung,
  • dem mangelnder Zugang zu Bildung und Gesundheit,
  • der Konsolidierung und dem Ausbau der Demokratisierung der Gesellschaft nach den Prinzipien der guten Regierungsführung (Good Governance).

Seit dem Staatsstreich am 03.08.2005 hat die Übergangsregierung neue Impulse für Demokratisierung und Entwicklung des Landes gesetzt, die nach der Machtübergabe an eine erstmals demokratisch gewählte Regierung im April 2007 weiterverfolgt werden. In diesem Kontext konzentriert sich der Beitrag der Technischen Zusammenarbeit nach Abstimmung mit der mauretanischen Regierung besonders auf zwei Programmbereiche:

  • Demokratisierung und Gute Regierungsführung
  • Ressourcenmanagement

Die GTZ leistet zu diesen beiden Schwerpunkten einen Beitrag durch Programme und Projekte. Sie unterstützt insbesondere die Veränderungsprozesse in der Politik Mauretaniens, die notwendig sind, um sich an den Begriffen Subsidiarität, Transparenz und Good Governance messen zu können. Dieser Prozess wird auch durch die Zusammenarbeit zwischen den beiden Programmen Dezentralisierung und Ressourcenmanagement gefördert.

Zusätzlich wird auf eine enge Verzahnung der Vorhaben mit den Maßnahmen der Finanziellen Zusammenarbeit  der KfW Entwicklungsbank Wert gelegt.

Bei der Vorbereitung, Durchführung und Bewertung von Vorhaben der Technischen Zusammenarbeit in Mauretanien setzt die GTZ Konzepte und Instrumente zur Orientierung auf Wirkung ein.


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