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GTZ Weltweit > Afrika südlich der Sahara > Mali

Bureau de la GTZ à Bamako

Büroleiter
Frau Friedericke von Stieglitz

Postanschrift
c/o Ambassade Allemande
B.P. 100
Bamako-Badalabougou-Est
Mali

Tel.: +223-2226744
Fax: +223-2229269
E-Mail: gtz-mali@gtz.de

Die GTZ in Mali

Mali, Afrika südlich der Sahara. © GTZ 2004.

Mali ist ein Schwerpunktpartnerland der deutschen und internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Die GTZ arbeitet seit 25 Jahren im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Mali.

Mali gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Fast zwei Drittel der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Das Land ist mehr als dreimal so groß wie Deutschland. Während der Südteil im Übergangsbereich zwischen Sahel- und Sudanzone liegt, gehört der nördliche Teil überwiegend zur Wüste Sahara, die ein Drittel des Staatsgebiets ausmacht.

Frauen auf einem Markt in Mali. © GTZ 2004.

Das überwiegend heiße und trockene Klima mit häufig ungleich verteilten und heftigen Niederschlägen in der Regenzeit, die traditionelle Land- und Viehwirtschaft mit geringer Produktivität, ein starkes Bevölkerungswachstum und eine hohe Analphabetenrate sind die Hauptprobleme des Landes. Hinzu kommen eine erhebliche Land-Stadt-Migration, eine schmale Exportbasis und die Abhängigkeit von der Entwicklung der Weltmarktpreise für Export- und wichtige Importgüter. Frauen sind in ihrer wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung gegenüber Männern häufig benachteiligt. Ein gravierendes Entwicklungsproblem ist auch die Verknappung natürlicher Ressourcen, besonders von kultivierbarem Land. Weite Gebiete sind von Wüstenbildung bedroht.

Die Arbeit der GTZ orientiert sich an der malischen Strategie zur Armutsbekämpfung und ist schwerpunktmäßig in den Regionen Koulikoro, Ségou, Mopti und Timbuktu angesiedelt. Sie konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte:

Die GTZ unterstützt die Reformprozesse der malischen Regierung sowohl durch Beratung der Ministerien auf nationaler Ebene als auch durch konkrete Umsetzungsmaßnahmen auf regionaler und lokaler Ebene. Darüber hinaus laufen Projekte zur Grundbildung, zur HIV/AIDS-Prävention und Bekämpfung und zur Beratung des Wirtschafts- und Finanzministeriums.

Im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Mali arbeitet die GTZ mit folgenden Kooperationspartnern zusammen:

  • KfW Entwicklungsbank,
  • Deutscher Entwicklungsdienst (DED).

Weiterhin arbeitet die GTZ mit dem Welternährungsprogramm zusammen.

Seit dem Jahr 1980 ist die GTZ mit einem Büro in der Hauptstadt Bamako vertreten.

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