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AnsprechpartnerBüroadresse
Bureau de la GTZ à Antananarivo
Büroleiter Herr Helmut Burmeister E-Mail: Helmut.Burmeister@gtz.de Standort Immeuble Assist Ivandry 3. étage, Aile gauche Lot 25-26 101 Antananarivo Madagaskar Postanschrift Bureau de la GTZ B.P. 869 101 Antananarivo Madagascar Tel.: +261 20 2242598 Fax: +261 20 2242605 |
Die GTZ in Madagaskar
Die GTZ arbeitet in Madagaskar seit 1982 im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Madagaskar ist trotz seiner vielfältigen natürlichen Ressourcen und seiner Entwicklungspotenziale im Agrarsektor, im Tourismsbereich und im Bergbau eines der ärmsten Länder der Welt. Große Armut in den ländlichen Regionen, geringe Produktivität in der Landwirtschaft und ein hohes Bevölkerungswachstum wirken sich negativ auf die natürlichen Ressourcen aus. Biologisch einzigartige Wälder fallen dem steigenden Bedarf an neuen Ackerflächen und Brennholz zum Opfer. Buschfeuer und illegale Abholzung verstärken den Verlust an Waldflächen. Unangepasste traditionelle Landwirtschaft verursacht Bodenerosion und abnehmende Bodenqualität. Die Lebensgrundlage für die Bevölkerung und die einzigartige Fauna Madagaskars sind stark gefährdet. Der niedrige Stromversorgungsgrad, vor allem in den ländlichen Gebieten, behindert stark die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Madagaskars. Ein weiteres Problem ist HIV/AIDS. Die Infektionsrate in Madagaskar ist noch gering, droht aber anzusteigen. Denn mangelnde Aufklärung und Prostitution führen auch in ländlichen Regionen zu vermehrten Neuinfektionen. Vor diesem Hintergrund setzt die GTZ nach Abstimmung zwischen den Regierungen den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf den Bereich Umweltpolitik, Schutz und nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen. Ausserdem unterstützt die GTZ die Agentur für ländliche Elektrifizierung und die Kommunen sowie privaten Betreiber und Investoren, bei der Planung und Realisierung von Projekten der ländlichen Elektrifizierung durch erneuerbare Energien. Aufgrund des demokratisch nicht legitimierten Regierungswechsels im März 2009 hat die GTZ die Projektaktivitäten auf der ministeriellen Ebene unterbrochen. |