GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

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GIZ Weltweit > Afrika südlich der Sahara > Madagaskar

Büroadresse

GIZ-Büro Madagaskar

Landesdirektor/in
Helmut Burmeister
E-Mail: Helmut.Burmeister@giz.de

Standort
Immeuble Assist Ivandry
3. étage, Aile gauche
Lot 25-26
101 Antananarivo
Madagaskar

Postanschrift
Bureau de la GIZ
B.P. 869
101 Antananarivo
Madagascar

Tel.: +261 20 2242598
Fax: +261 20 2242605
E-Mail: giz-madagaskar@giz.de

Madagaskar

Madagaskar, Afrika südlich der Sahara. © GTZ 2004.

Madagaskar ist trotz seiner vielfältigen natürlichen Ressourcen und seiner Entwicklungspotenziale im Agrarsektor, im Tourismusbereich und im Bergbau eines der ärmsten Länder der Welt. Große Armut in den ländlichen Regionen, geringe Produktivität in der Landwirtschaft und ein hohes Bevölkerungswachstum wirken sich negativ auf die natürlichen Ressourcen aus. Biologisch einzigartige Wälder fallen dem steigenden Bedarf an neuen Ackerflächen und Brennholz zum Opfer. Buschfeuer und illegale Abholzung verstärken den Verlust an Waldflächen. Unangepasste traditionelle Landwirtschaft verursacht Bodenerosion und abnehmende Bodenqualität. Die Lebensgrundlage für die Bevölkerung und die einzigartige Fauna Madagaskars sind stark gefährdet.

Vor diesem Hintergrund setzt die GIZ (bis Januar 2011 GTZ) nach Abstimmung zwischen der madagassischen und der deutschen Regierung den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf den Bereich Umweltpolitik, Schutz und nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen.

Außerhalb dieses Schwerpunktes werden noch folgende Projekte von der GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert:

  • Der niedrige Stromversorgungsgrad, vor allem in den ländlichen Gebieten, behindert stark die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Madagaskars. Deshalb unterstützt die GIZ die Agentur für ländliche Elektrifizierung und die Kommunen sowie private Betreiber und Investoren bei der Planung und Realisierung von Projekten der ländlichen Elektrifizierung durch erneuerbare Energien.
  • Madagaskar gehört zu den am wenigsten von Aids betroffenen Ländern. Die geringe Infektionsrate steigt aber. Die GIZ unterstützt die Umsetzung der multisektoralen HIV/Aids-Strategie.

Aufgrund des demokratisch nicht legitimierten Regierungswechsels im März 2009 hat die deutsche Entwicklungszusammenarbeit gegenwärtig in allen Vorhaben die Aktivitäten auf der ministeriellen Ebene unterbrochen.


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